Hechinger Nabu sorgt für junge Obstbäume

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    Gut eingerahmt und festgebunden: Der Hechinger Nabu sorgt für neue Obstbäume. Foto: 
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    Mit vereinter Kraft und technischer Hilfe wird ein Pflanzpfahl in die Erde gerammt. Foto: 
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Vielen Spaziergängern wie auch den Mitarbeitern von Weiherschule und KBF-Kindergarten ist es schon lange aufgefallen: Die Obstbäume auf den gegenüber gelegenen Wiesen sind in erbärmlichem Zustand. Überaltert, ungepflegt und von Misteln überwuchert, so zeigt sich der gesamte Bestand in diesem wohl größten und landschaftlich schönsten Streuobstgebiet der Hechinger Kernstadt. Im dritten Jahr nun pflegt die Hechinger Nabu-Gruppe eine gut 35 Ar große, von privat gepachtete Fläche, in Kürze wird noch eine weitere, städtische Parzelle hinzukommen.

Das Dutzend ist voll

Nachdem im Frühjahr bereits zwei „Berner Rosenapfel“-Bäume gepflanzt wurden, haben die Aktiven des Nabu das „Dutzend voll gemacht“. Dabei handelt es sich entsprechend der Empfehlung von Kreisobstbauberater Markus Zehnder ausschließlich um traditionelle, standortgerechte Sorten. Mirabelle von Nancy, Große Schwarze Knorpelkirsche, Doppelte-Phillips-Birne, Danziger Kant-Apfel, Schöner von Herrnhut, so lauten einige der wohlklingenden Namen.

Sehr aufwendig wurde die Pflanzaktion, weil es jeweils einen Drahtkorb zum Schutz gegen Wühlmäuse einzubringen galt, und die Bäumchen auch gegen Wild und weidende Schafe abzusichern waren.

Neben der Erhaltung alter Obstsorten geht es den Naturschützern vor allem um den Fortbestand des für Vögel und Insekten so wichtigen Streuobstbestands. Zudem werden abgestorbene Bäume als Totholz erhalten, bieten sie doch idealen Lebensraum für Höhlenbrüter wie Specht, Kleiber und Gartenrotschwanz. „Totholzhaufen“ aus abgeschnittenen Ästen und Zweigen dienen Kleintieren als Unterschlupf.

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