Hechinger Energiekarten: Preise sind vergeben

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Der TSV Stetten war fast in Mannschaftsstärke zur Preisübergabe der Hechinger Energiesammelkarten gekommen. Den 4500-Euro-Scheck überreichten Erster Beigeordneter Philipp Hahn (Zweiter von rechts) und Almut Petersen für den Organisator Regionalgenial Zollernalb (Dritte von rechts). Vertreten waren auch die Sponsoren Lumitronix und Techmaster.  Foto: 

Noch immer soll es Menschen geben, die das mit den Hechinger Energiesammelkarten nicht bis ins letzte Detail verstanden haben. Ihnen allen sei empfohlen: Leute, geht zum TSV Stetten, am besten ins Sportheim, und lasst es Euch erklären. Mit dem großen Durchblick, enormem Engagement und noch mehr Umtriebigkeit hat der Sportverein vom Lindenwasen den Wettbewerb mit großem Vorsprung gewonnen. Obwohl, Boll war auch gut dabei. Dort allerdings waren der TSV und der Obstbauverein angetreten, nahmen sich also die Punkte gegenseitig weg.

Das Land schaut auf Hechingen

Organisiert hat die Aktion der Verein Regionalgenial Zollernalb. Spielerisch sollte damit Werbung für den Gebrauch regenerativer Energien gemacht werden. Das ist neu. Und deshalb gab’s dafür nicht nur Geld vom Land, die Aktion wurde ebenso landesweit verfolgt, dürfte also Pilotfunktion haben. Almut Petersen, die Hechinger Regionalgenial-Vorsitzende, ernannte bei der Preisübergabe am Freitagabend den TSV Stetten zum „Absoluten Gewinner“ und überreichte zusammen mit dem Ersten Beigeordneten der Stadt Hechingen, Philipp Hahn, den 4500-Euro-Preis. Hahn bestätigte, dass man im Hechinger Rathaus sehr wohl wisse, wie aktiv Stetten sei, aber was der TSV bei den Energiekarten geleistet habe, sei sensationell.

Thomas Sigg, der Marketing-Macher des TSV, erläuterte, wie man bei etwas komplizierten Spielvorgaben auf Platz 1 kommt: Man hilft kräftig mit und nach. Das hat der Verein mit sämtlichen Mannschaften und Gruppen dann flächendeckend gemacht. Mit großem Erfolg, wie zu beweisen war. Nach dem Inklusionsprojekt sei die Energie das zweite große Vorhaben, das den Verein mächtig voranbringe, bekräftigte TSV-Chef Marcel Perreau.

Der Sportverein war denn auch in ziemlicher Mannschaftsstärke angetreten: Mit dabei waren Kassenchef Wolfgang Vinzenz, Jugendleiterin Katharina Wolf, Schriftführerin Jenny Buckenmaier und Trainer Markus König. Für die Sponsoren sagten Techmaster-Geschäftsführer Alexander Higi und Olaf Müller für Lumitronix ein Dabeisein  auch beim nächsten Energie-Schritt zu.

Im Sommer wird geschraubt

Spätestens Ende Juli, Anfang August dürfte es merklich heller und energiesparender zugehen beim abendlichen Training oder Punktspielen der TSV-Teams im Lindenwasen: Zwei der vier Flutlichtmasten sollen dann auf LED-umgerüstet sein. Obwohl der Elektriker Vereinsmitglied ist und der Kranwagen von der Glaserei Weigold zur Verfügung gestellt wird, sind die 4500 Euro dann schon aufgebraucht – und zwei Flutlichtmasten sind noch mit den alten, energiefressenden Lampen bestückt. Der Wink mit dem Zaunpfahl aus den Reihen des TSV Stetten bei der Gewinnübergabe am Freitagabend wurde zwar sehr wohl verstanden, aber der Erste Beigeordnete ließ sich trotzdem nicht erweichen.

Die traditionsreiche Rivalität zwischen den beiden größten Hechinger Stadtteilen Stetten und Boll ist beim Energiekartensammelwettbewerb für Stetten ausgegangen. Boll folgt aber munter auf den nächsten Plätzen. Der TSV hat knapp 2700 Euro erspielt für den Bau einer Solaranlage auf dem Vereinsheim. Es folgt der Obst- und Gartenbauverein Boll, für den es gut 1300 Euro gibt zum Kauf eines Klein-Kohlemeilers.

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