Hechinger Ballsportschule startet am 20. Oktober

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Georgios Ioakimidis ist Leiter und Trainer der neuen Ballsportschule des FC Hechingen. Foto: Archiv  Foto: 

Der viele frische Wind, der beim Traditionsclub FC Hechingen weht, bringt der Zollernstadt auch ein Angebot für Kinder und Jugendliche der ganz besonderen Art: die Ballsportschule „Rabauken“. Das ist, wie von der HZ schon vor drei Wochen berichtet, kein Fußballcamp und kein Jugendtraining, sondern eine Sportschule für alle gängigen Ballsportarten mit hoch qualifizierten Trainern. Es sollen nicht unbedingt die großen Fußballtalente entdeckt werden, sondern Kinder und Jugendliche ganz allgemein wieder an den Sport herangeführt werden. Und das ist in der weiten Region ziemlich einmalig. Weil es Qualität nicht gratis gibt, müssen die Eltern einen Monatsbeitrag von 25 Euro begleichen; da ist die Ausrüstung aber mit inbegriffen.

Für die Wintersaison hat der FC Hechingen inzwischen eine Bleibe für seine „Rabauken“ gefunden: Realschulleiter Stefan Hipp stellt die Sporthalle seiner Schule zur Verfügung. Und dort steigt am Freitag, 20. Oktober, auch das Premierentraining der neuen Hechinger Ballsportschule. Im Sommer wird dann selbstredend unter freiem Himmel Sport gemacht. Dazu allerdings fehlen zumindest derzeit noch die Spielfelder, die sogenannten Courts. Wer nicht so recht weiß, was das ist, schaue sich das Minispielfeld in Boll an. Für die Ballsportschule braucht es allerdings „unkaputtbare“ Versionen.

Zahn macht Werbung

Matthias Zahn, der Sportliche Leiter des FC Hechingen, war am Donnerstagabend auf Werbetour im Gemeinderat: Die Stadt könnte doch bei den Courts einspringen! Da passte es, dass in der selben Sitzung das Thema Prävention ein ganz wichtiges gewesen war. Zahn betonte: „Unsere Ballsportschule ist ebenfalls Prävention, aber tatsächlich messbare Prävention.“

Stadt und Gemeinderat stehen dem FC-Projekt positiv gegenüber. Der Erste Beigeordnete Philipp Hahn kündigte an, dass man für den „guten Vorschlag“ die Informationen aufbereiten werde. Auskünfte über die Kosten wurden auffallend oft von den Fraktionen erbeten. Rolf Ege (FWV) brachte den der Stadt gehörenden Streetsoccer-Käfig ins Spiel; der scheint aber nicht ausreichend „unkaputtbar“ zu sein. Almut Petersen (Bunte Liste) setzte ebenfalls auf Vorhandenes und schlug die neuen Sportfelder der Grundschule vor. Dr. Lorenz Welte (CDU) erneuerte den Vorschlag seiner Fraktion für ein weiteres Minispielfeld.

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