Hechingens neue Mensa: ein Meilenstein!

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  • Die Schloßberg-Mensa ist nicht allein luxuriöse Essensausgabe, sie soll auch als Raum für Versammlungen, Feiern und Vorträge dienen. Das wurde am Freitag bei der Einweihung gleich erfolgreich unter Beweis gestellt. 1/3
    Die Schloßberg-Mensa ist nicht allein luxuriöse Essensausgabe, sie soll auch als Raum für Versammlungen, Feiern und Vorträge dienen. Das wurde am Freitag bei der Einweihung gleich erfolgreich unter Beweis gestellt. Foto: 
  • Der Chor der Grundschule sang zur Einweihung des Drei-Millionen-Euro-Bauwerks von Spätzle und ebenso von Spaghetti. 2/3
    Der Chor der Grundschule sang zur Einweihung des Drei-Millionen-Euro-Bauwerks von Spätzle und ebenso von Spaghetti. Foto: 
  • Einen wetterfesten Engel statt des üblichen symbolischen Schlüssels gab es vom Architektenbüro für die Stadt Hechingen als Bauherr der Mensa. Auf dem Bild von links: Geschäftsführender Schulleiter Stefan Hipp, Projektleiterin Antje Lenz, Stadtbaumeisterin Helga Monauni, Erster Beigeordneter Philipp Hahn, Architektin Margit Supper, Architekt Elmar Heinemann und Fachbereichsleiter Jürgen Rohleder. 3/3
    Einen wetterfesten Engel statt des üblichen symbolischen Schlüssels gab es vom Architektenbüro für die Stadt Hechingen als Bauherr der Mensa. Auf dem Bild von links: Geschäftsführender Schulleiter Stefan Hipp, Projektleiterin Antje Lenz, Stadtbaumeisterin Helga Monauni, Erster Beigeordneter Philipp Hahn, Architektin Margit Supper, Architekt Elmar Heinemann und Fachbereichsleiter Jürgen Rohleder. Foto: 
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Mit Sekt anstoßen, daraus wurde nichts bei der Einweihung der Hechinger Schloßberg-Mensa. Wie es sich gehört, prostete man sich mit dem zu, was auch die Schüler zu trinken bekommen: Mineralwasser, wahlweise spritzig, medium oder still. Das wiederum trübte die allerbeste Stimmung rein gar nicht. Alle Redner waren sich schließlich einig: Dieses Projekt ist durch und durch gelungen.

Spätestens seit dieser Woche ist die unschöne, mit heftigem Streit um die Platzierung garnierte Vorgeschichte der Mensa für Grundschule, Werkrealschule, Realschule und Albert-Schweitzer-Schule vergessen. Schaut man sich den Standort zwischen Werkrealschule und Kreissporthalle an, wundert man sich sowieso, wie man jemals einen anderen hätte nehmen können.

Es passt schließlich alles am Schloßberg: rechtzeitig fertig zum Schuljahresbeginn, den Kostenrahmen eingehalten und ein Essensangebot, das in der weiten Umgebung konkurrenzlos ist. Der Erste Beigeordnete Philipp Hahn sprach denn auch von einem „Meilenstein in der Geschichte Hechingens als Schulstandort“. Sein ausführlicher Dank galt allen Beteiligten, die unter der Leitung des Fachausschusses „Mensaplanung“ so erfolgreich zusammengeschafft und die Herkulesaufgabe gelöst haben. Hahn pries das „Cool and serve“-Verpflegungskonzept unter der Regie von Walter Huber („Glufamichel“), mit dem die Mensa ein ebenso frisches wie gutes Angebot habe.

„Endlich!“ war das Stichwort für Stefan Hipp. Der Geschäftsführende Schulleiter sagte, dass es nach mehreren Anläufen wegen des Standorts und der Kostendiskussion höchste Zeit war, dass die Mensa in Betrieb gegangen ist. Schließlich hätten annähernd 1200 Schüler bislang ohne diese Einrichtung auskommen müssen. Auch der Realschulleiter bemühte den Begriff „Meilenstein“: Der unterstreiche den Schulstandort Hechingen nachhaltig. Zusammen mit dem neuen Hallenbad und dem sanierten Stadion komme die Mensa einer Offensive „Vorfahrt für Bildung“ gleich. Die starke Nachfrage nach Ganztagesbetreuung habe die Mensa überfällig gemacht, betonte Stefan Hipp  ein weiteres Mal. Und er versicherte: Damit ist Hechingen im Wettbewerb der Kommunen vorne dran! Die Einrichtung könne sich gestalterisch wie atmosphärisch sehen lassen. Das Essen aus dem Hause Huber stelle aber das wichtigste Pfund dar – und wie man höre, komme das Angebot schon bestens an.

Oliver Blum, der langjährige Vorsitzende des Gesamtelternbeirates, ist selbst vom Ernährungsfach und deutschlandweit tätig für Mensen und Kantinen. Er wetterte ein weiteres Mal gegen Fertigsuppen, Tütendesserts, Tiefkühlcaterer und mit Zusatzstoffen vollgepackte Speisen. Ganz anders sei es in der Schloßberg-Mensa, unterstrich Blum. Da gebe es keine Mogelpackung, alles werde frisch, saisonal und regional zubereitet. Der Elternsprecher hatte schon unangemeldet in die Töpfe geschaut.

Den Wohlfühlcharakter des mit riesigen Fensterfronten versehenen Gebäudes hob Elmar Heinemann vom Gammertinger Architektenbüro Supper und Heinemann hervor. Prima umrahmt hatten die Feierstunde der Grundschulchor, das Mundharmonika-Ensemble der Werkrealschule und das Bläserensemble der Realschule.

Monate, so lange dauerte die Bauzeit für die 3,1 Millionen Euro teure Schloßberg-Mensa. Vom Land gab es 622 000 Euro Zuschüsse. Zeit- und Kostenrahmen wurden eingehalten.

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