Glocke ist zuhause

Ein kleines Blumenbukett schmückte die neue Hoffnungsglocke der Johanneskirche, als sie gestern Vormittag im Glockenturm des Gotteshauses verankert wurde. Am Ostersonntag wird sie erstmals läuten.

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  • Die Geistlichen Horst Jungbauer (links) und Herbert Würth (Zweiter von links) freuen sich über die wohlbehaltene Ankunft der neuen Hoffnungsglocke in Hechingen. Mit auf dem Bild: Zimmermann Lukas Straub (Zweiter von rechts) und Zimmerermeister Elmar Seifermann (rechts). Fotos: Sabine Hegele 1/4
    Die Geistlichen Horst Jungbauer (links) und Herbert Würth (Zweiter von links) freuen sich über die wohlbehaltene Ankunft der neuen Hoffnungsglocke in Hechingen. Mit auf dem Bild: Zimmermann Lukas Straub (Zweiter von rechts) und Zimmerermeister Elmar Seifermann (rechts). Fotos: Sabine Hegele
  • In Karlsruhe wurde die neue Glocke transportsicher gemacht. 2/4
    In Karlsruhe wurde die neue Glocke transportsicher gemacht.
  • Im Turm der Johanneskirche ist das neue Geläut nun daheim. 3/4
    Im Turm der Johanneskirche ist das neue Geläut nun daheim.
  • Steil hinauf führt der Weg ins Glockengestühl. 4/4
    Steil hinauf führt der Weg ins Glockengestühl.
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Am Dienstagabend, irgendwann nach 21.30 Uhr, hatte die Hoffnungsglocke, vom Hechinger Ehepaar Albert () und Karin Schneider für die Johanneskirche gestiftet, endlich ihr neues Zuhause, die Zollernstadt, erreicht. Früher ging's nicht: Johannes Schenk und der Kirchengemeinderatsvorsitzende Manfred Steger, die am frühen Dienstagmittag in Richtung Karlsruhe aufgebrochen waren, um die Glocke abzuholen, standen stundenlang im Stau, weshalb sich ihre Ankunft in Hechingen um Stunden verzögerte. Der Verspätung wegen musste die für den frühen Abend geplante Begrüßungsandacht ausfallen (wir berichteten).

Ihre erste Nacht in der Zollernstadt verbrachte das gute Stück beim Ehepaar Schenk. Gestern Morgen dann, um exakt 8.08 Uhr, traf die rund 180 Kilogramm schwere Hoffnungsglocke bei der Johanneskirche ein. Und Rose Schenk sorgte vor Ort dafür, dass sie ein Blumenarrangement zierte, als sie ihren steilen Weg hinauf in den Glockenturm der Johanneskirche antrat. Die handwerklichen beziehungsweise technischen Voraussetzungen dazu hatten der Zimmerermeister Elmar Seifermann und der Zimmermann Lukas Straub von der Firma Bachert geschaffen.

Bereits am Tag zuvor war noch in Karlsruhe von Claus Huber, dem Glockensachverständigen der evangelischen Landeskirche, überprüft worden, ob die Glocke läutet, wie sie läuten soll. Dafür wurde sie beispielsweise auf Schwingungen und Obertöne abgeklopft. Alles in Ordnung, befand er.

Am Ostersonntag werden sich die Gläubigen davon erstmals überzeugen können. Die Glockenweihe ist in den Gottesdienst um 10 Uhr eingebunden. Zukünftig wird sie täglich um 6, 11, 12, 15 und 18 Uhr jeweils für zwei Minuten erklingen - so sieht es die entsprechende Läuteordnung vor.

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