Freude in Stuttgart über Fusion von SWEG und HzL

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Applaus, Applaus: Verkehrsminister Winne Hermann freut sich über die Bahnfusion.  Foto: 

Nachdem am Montag die Kreistage in Balingen und Sigmaringen die Bahnfusion zwischen Südwestdeutscher Verkehrs-AG (SWEG) und Hohenzollerischer Landesbahn (HzL) zum 1. Januar 2018 jeweils einstimmig befürwortet hatten, ließ auch die Einschätzung aus Stuttgart nicht lange auf sich warten „Mit der Fusion soll eine starke Landesverkehrsgesellschaft geschaffen werden, die betriebliche und verkehrliche Synergien nutzt“, ließ der Grüne Verkehrsminister Winne Hermann wissen. Die neue Gesellschaft werde „als leistungsfähiger Anbieter in der Lage sein, den Wettbewerb bei künftigen Ausschreibungen von Schienennahverkehrsleistungen zu stärken. Die Landesregierung bestellt in den kommenden Jahren mehr Zugkilometer als je zu vor. Das bedeutet auch mehr Aufgaben für die Unternehmen. Dafür wurden jetzt effiziente Strukturen geschaffen.“

Den Vorstand des Fusionsunternehmens werden der bisherige SWEG- und HzL-Vorstandsvorsitzende Johannes Müller und der technische Vorstand Tobias Harms bilden.

Die Markennamen SWEG und HzL sollen jeweils in ihren Regionen erhalten bleiben. Tätigkeiten, die heute unabhängig stattfinden, wie etwa das Kundenmanagement, sollen künftig zusammengeführt werden. Neben der gesetzlich vorgegebenen Ausgliederung der Infrastruktur werden die im Bereiche Schienenverkehr und Busverkehr jeweils in neuen Tochtergesellschaften „operativ neu strukturiert“.

Auch aus Stuttgart wird bekräftigt: Alle bisherigen Betriebsleitungen und Werkstattstandorte bleiben erhalten und werden vom Hauptsitz Lahr gesteuert. Die gebündelten Standorte für die Instandhaltung von SWEG und HzL ermöglichen zudem die Bildung künftiger „Instandhaltungskompetenzzentren“ für Motor, Getriebe, Drehgestell und Elektrik. Das neue Unternehmen werde rund 1200 Mitarbeiter beschäftigen.

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