Fluchttreppen und Schutztüren Mehr Brandschutz für Stettener Schule

Fluchttreppen und Brandschutztüren für 230 000 Euro: Das Stettener Schulhaus soll noch in diesem Jahr deutlich sicherer werden.

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Helga Monauni war in der jüngsten Stettener Ortschaftsratssitzung zu Gast. Die Fachbereichsleiterin Bau und Technik bei der Stadtverwaltung stellte den Räten das Brandschutzkonzept für die Grundschule vor - und nahm breite Zustimmung, aber auch einige Anregungen mit heim nach Hechingen.

Ortsvorsteher Hannes Reis erklärte die Notwendigkeit des Brandschutzkonzeptes. Sachverständige hätten im vergangenen Jahr Mängel beim baulichen Brandschutz festgestellt und einen zweiten Rettungsweg vermisst. Zwischenzeitlich wurde vom Architekturbüro Golias in enger Abstimmung mit Schulleitung und Verwaltung ein Konzept für die Behebung der Mängel erarbeitet - einschließlich Kostenberechnung über 230 000 Euro.

Dieses Konzept erläuterte Helga Monauni dem Gremium anschaulich. Vorgesehen ist, an der Südseite des unteren Stockwerks der Schule eine Fluchttreppe anzubauen. Eine weitere Fluchttreppe, die zum Dach führt, ist im inneren Bereich neben Lehrerzimmer und Rektorat vorgesehen. An der Nordseite ist eine weitere Tür nach außen aus dem Treppenhaus vorgesehen, und auch der neue Schulraum erhält eine Tür direkt nach außen. Brandschutztüren trennen Treppenhaus und die drei Klassenräume von der Aula, ebenfalls im Obergeschoss, wo auch Fluchtmöglichkeiten von Klassenzimmer zu Klassenzimmer geschaffen werden und von dort auf das Dach des Anbaus führen.

Die Arbeiten sollen in den Sommerferien, den Herbstferien und wenn notwendig noch in den Weihnachtsferien erledigt werden. Auf die Frage, ob Leitern anstelle von Treppen nicht genügen würden, sagte Monauni, dass man über eine Leiter oder eine Wendeltreppe nicht schnell genug fliehen könne. Im Brandfall dürfe es keinen Stau geben.

Feuerwehrhaus für Vereine

Neue Verwendung Dem Stettener Feuerwehrhaus steht ein neuer Verwendungszweck bevor. Ortsvorsteher Hannes Reis gab bekannt, er habe in Gesprächen mit der Stadtverwaltung erfahren, dass die Jugendfeuerwehr nach Beendigung der Bauarbeiten am Hechinger Feuerwehrhaus im Herbst dorthin umziehen wird. Dann werde das Stettener Feuerwehrhaus den Vereinen des Dorfes zur Verfügung stehen.

SWP

Becken kann gebaut werden

Reichenbach-Becken Auch die letzten Grundstückbesitzer, die vom großen Hochwasserrückhaltebecken Reichenbach zwischen Stetten und Boll betroffen sind, haben jetzt zugestimmt. Wie es im Stettener Ortschaftsrat hieß, können die Bauarbeiten nun beginnen. Die Zustimmungserklärung beinhaltet laut Hannes Reis eine Entschädigung im Staufall und die Beseitigung möglicher Anschwemmungen.

BUC

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