Feldkreuzweihe auf dem Junginger "Viehwasen"

Einen neuen Wegweiser des Glaubens weihte Pfarrer Konrad Bueb am Donnerstagabend oberhalb von Jungingen vor stattlichem Publikum.

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  • Der Junginger Bürgermeister Harry Frick (links) war bei der Kreuzweihe auf dem „Viehwasen“ ebenso dabei wie zahlreiche einheimische und auswärtige Gäste. 1/3
    Der Junginger Bürgermeister Harry Frick (links) war bei der Kreuzweihe auf dem „Viehwasen“ ebenso dabei wie zahlreiche einheimische und auswärtige Gäste. Foto: 
  • Die Junginger Alphornbläser umrahmten die Feierstunde. 2/3
    Die Junginger Alphornbläser umrahmten die Feierstunde. Foto: 
  • Pfarrgemeinderätin und Ortschronistin Wilma Evers (links) informierte über die Geschichte des Feldkreuzes, das Pfarrer Konrad Bueb weihte. 3/3
    Pfarrgemeinderätin und Ortschronistin Wilma Evers (links) informierte über die Geschichte des Feldkreuzes, das Pfarrer Konrad Bueb weihte. Foto: 
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In wunderschöner Lage oberhalb des Killertals beim alten Junginger Wasserhochbehälter auf dem „Viehwasen“ grüßt jetzt ein neues Holzkreuz. Es trägt den restaurierten Korpus des Vorgängerkreuzes, das im Jahre 1899 im Auftrag der politischen Gemeinde errichtete worden, inzwischen aber irreparabel verwittert war.

Der Standort ist unbeschreiblich idyllisch. Just, als sich eine stattliche Gemeinde am Donnerstagabend zur feierlichen Kreuzweihe traf, drehte am Himmel ein Bussard seine Kreise.Das Feldkreuz sei ein Zeitdokument und ein „Wegweiser des Glaubens“, sagte Pfarrer Konrad Bueb. Sechs Junginger Alphornbläser umrahmten die Feierstunde.

Bueb begrüßte unter den Gästen Bürgermeister Harry Frick und den Bauhofleiter Klaus Ritter sowie dessen Stellvertreter Frieder Heizmann, die in Zimmermannstracht erschienen und Fürbitten im Namen der der Dorfgemeinschaft sprachen: „Lieber Gott, bewahre das Killertal und unser schönes Jungingen vor allen Gefahren.“

Auf Initiative von Pfarrgemeinderätin und Ortschronistin Wilma Evers war das alte und morsche Holzkreuz vom Bauhof abgetragen und durch ein neues Holzkreuz ersetzt worden. Wie Wilma Evers sagte, stiftete die Gemeinde den fünf Meter langen und zwei Meter breiten Eichenstamm.

Der Korpus, der vom alten Kreuz von 1899 stammte, wurde von Malermeister Bertram Kohler abgeschliffen und neu vergoldet. Die gesamten Kosten konnten aus Spenden finanziert werden.

Die Pfarrgemeinderätin erinnerte in ihrem historischen Abriss an die beiden Junginger Pfarrer Benno Kramer und Eugen Wessner, die das alte Kreuz in den Jahren 1939 und 1974 erneuern ließen. Und sie ließ die Gemeinde wissen, was sich in der Kassette befindet, die das neue Kreuz birgt: Unterschriften von Bürgermeister Harry Frick und Pfarrer Konrad Bueb, ein aktuelles Bild des Freiburger Erzbischofs und des Papstes Franziskus, außerdem ein St.-Silvester-Kirchenführer sowie ein Faltblatt über die neue Seelsorgeeinheit.

Nach dem Weiheakt lud Wilma Evers die Gäste zu einem Glas Sekt, begleitet von Alphornklängen, ein.

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