Farbe extra gemischt

Malerisch thront die Friedhofskirche von Schlatt seit jeher über dem Starzeltal. Demnächst tut sie das im frischen Gewand mit neuen Farben.

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Derzeit erhält das Schlatter Wahrzeichen einen neuen Anstrich. Weil das im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammende Friedhofskirchlein ein Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes ist, muss eine solche Aktion auch mit dem Landesdenkmalamt abgestimmt werden.

Es gilt, den richtigen Farbton zu treffen, vor allem aber müssen die Malmittel stimmen: Während für die Fassade mineralische Wandfarbe aus industrieller Produktion verwendet wird, ist der Anstrich des holzverkleideten Turmreiters ein spezieller. Dafür benötigt es eine handwerklich hergestellte Farbe auf Leinölbasis.

In Hechingen ist das aber kein Problem: Restaurator Marek Lezczynski, Fachmann für historische Anstriche, hat die Farbe aus Leinöl und Farbpigmenten gemischt. Gestrichen wird vom Malerbetrieb Hoch, als Bauleiter fungiert Bautechniker Rainer Weckenmann vom städtischen Sachgebiet Gebäudemanagement. Und wenn das Türmchen einen lichtgrauen Anstrich erhalten hat, folgt der gegen das Kupferdach abschließende Kranz. Auch dies kein Problem: Marek Lezczynski ist schon auf der Suche nach dem perfekten Ockerpigment.

Für den Neuanstrich der Friedhofskirche stehen im städtischen Haushaltsplan 25 000 Euro zur Verfügung. Davon steuert der Förderverein Friedhofskirche Schlatt . 10 000 Euro als Spende bei.

Info Der Förderverein Friedhofskirche Schlatt feiert sein 20-jähriges Bestehen am Sonntag, 30. August, mit einer festlichen Messe in der Kirche. Anschließend ist Hockete mit Mittagstisch und Kaffee und Kuchen vor dem nahen Feuerwehrhaus.

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