ENERGIEBILANZ

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Richtig gespart

21 Energiesparmaßnahmen haben fünf Rottenburger Betriebe in den letzten zwölf Monaten umgesetzt und so zusammen 328 Megawattstunden Energie eingespart. Das entspricht 33000 Litern Heizöl. Es wurden 75 Tonnen CO2 vermieden. Die fünf Betriebe des IHK-Energietisches konnten durch die Maßnahmen ihren Energieverbrauch um 2,5 Prozent senken. Das war auch das angestrebte Ziel. Und die fünf Betriebe sind noch nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Energieberater Jochen Letsch hat 40 weitere Maßnahmen in seinem Bericht für die Firmen aufgeführt, die innerhalb von drei Jahren dazu führen können, dass insgesamt 5,6 Prozent der Energie eingespart werden. Zu den umgesetzten Maßnahmen gehörte beispielsweise, die Beleuchtung der Arbeitsplätze auf LED umzustellen. Das erläuterte Stefan Paul, Geschäftsführer der Kabelkonfektionsfirma SPE Paul, beim jüngsten Treffen der Gruppe in den Räumen seiner Firma. Dort hat man auch begonnen, in Lagern oder Räumen, die nicht ständig genutzt werden, die Lichtschalter durch Bewegungsmelder zu ersetzen. Die Raiffeisenbank Oberes Gäu in Ergenzingen ging in Sachen Beleuchtung einen ähnlichen Weg: Arbeitsplatzstehleuchten und Deckenbeleuchtung wurden auf LED-Strahler umgestellt. Als Tipp für die Unternehmen gab der Energieberater mit, auf die Innenausstattung der Räume zu achten. So kommen Büros oder Werkstätten mit hellen Decken, Wänden und Böden mit deutlich weniger künstlicher Beleuchtung aus. Folgende fünf Unternehmen machten auf Initiative der Stadt und der Stadtwerke Rottenburg sowie der Agentur für Klimaschutz des Landkreises Tübingen beim IHK-Energietisch mit: Karosserie-Baur GmbH, Mag Corcom GmbH, Raiffeisenbank Oberes Gäu eG, rebio GmbH Regionale-Bioland-Erzeugergemeinschaft, SPE Paul GmbH.

Fragen zum Energietisch beantwortet Dr. Martina von Ow-Wachendorf, Telefon: 07121/201-196 oder E-Mail: ow-wachendorf@reutlingen.ihk.de.

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