EM-Spliter: Wer geht da wem an die Wäsche?

Zu große Kräfte könnten auf die schweizer EM-Trikots eingewirkt haben, übte sich Trigema-Chef Wolfgang Grupp am Montag in Zurückhaltung. Häme für den Hersteller Puma? Fehlanzeige.

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Zu große Kräfte könnten auf die schweizer EM-Trikots eingewirkt haben, übte sich Trigema-Chef Wolfgang Grupp am Montag in Zurückhaltung. Häme für den Hersteller Puma? Fehlanzeige. Sehr viel intensivere Gedanken darüber, weshalb im Spiel Schweiz gegen Frankreich gleich sieben Spielerhemden der Eidgenossen zu Fetzen wurden, hat sich der Hechinger Pfarrer Herbert Würth gemacht.

Gestern Morgen um 6.30 Uhr erreichten die HZ-Redaktion diese Zeilen des bekennenden Fußballfans: Beim Crosstrainern fiel mir auf, wie gut die Trikot-Geschichte der Schweizer ist . . . Es war eine im wahrsten Sinne des Wortes hin-reißende Idee der Schweizer, für einen kurzen Moment den Pfad der Schweizer Wertarbeit zu verlassen und auf nicht ganz so reißfeste Trikots auszuweichen.

Deshalb schlage ich vor, dass alle Nationalmannschaften mit solchen Trikots ausgestattet werden. Denn nur so kann in Bruchteilen von Sekunden erfasst werden, wer sich an der Wäsche des Mitspielers vergreift. Es müsste sofortige Konsequenzen nach sich ziehen:

1. Die gelbe Karte wegen Sachbeschädigung fremden Eigentums, damit solch gerissenen Buben das Hand-werk (!) gelegt wird; es ist immer noch ein Fuß-ballspiel.

2. Eine Kiste Bier an die gegnerische Mannschaft; als ehemaliger AH-Spieler weiß ich, wie aufbauend dies nach einem Spiel ist, das sich in die Länge ziehen kann.

3. Einen kleinen Obulus für die Organisation fair gehandelter Kleider, damit endlich die Reißleine der Ausbeutung gezogen wird.

Wer hätte es besser auf den Punkt bringen können. Dankeschön, Herr Pfarrer!

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