Einzigartige Atmosphäre

Auf den Spuren zweier Heiligen war die Kolpingsfamilie Hechingen jetzt im Nachbarland Frankreich. Die Pilgerreise mit zahlreichen Teilnehmern hatte Ars, Lourdes und Nevers als die drei wichtigen Stationen.

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Vorsitzender Max Eisenlohr hatte die Fahne mit dabei: Die Kolpingsfamilie Hechingen war auf Pilgerfahrt nach Lourdes.

Eine Pilgerreise nach Ars, Lourdes und Nevers hat die Kolpingsfamilie Hechingen unternommen. Auf dem Weg machten die Pilger zunächst Station in Ars. An der Stätte des heiligen Pfarrers von Ars, Jean-Marie-Vianney, wurden das ehemalige Pfarrhaus, die Basilika, in welcher der Schrein des Pfarrers aufgebahrt ist, sowie das Museum besichtigt. Der Pfarrer von Ars, der sich im 19. Jahrhundert einen besonderen Ruf als Prediger und Beichtvater erwarb, und den Ort weit über die Grenzen hinaus bekannt machte, wurde mit dem höchsten Orden der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet. Im Jahre 1859 starb er.

Danach ging die Pilgerreise weiter nach Lyon, um anderntags das Ziel Lourdes anzusteuern. Dort erblickte am 7. Januar 1844, ein Mädchen namens Marie-Bernarde, genannt Bernadette, das Licht der Welt. Am 11. Februar 1858 erschien ihr zum ersten Mal eine weiße Frauengestalt. Sie spürte sie jene geheimnisvolle Erscheinung der Heiligen Jungfrau und erlebte, versunken im Gebet, ihre Visionen.

Die Hechinger Pilgergruppe besuchte zunächst die Grotte, das eigentliche Herz des ganzen Sanktuariums, von dem die stärkste Ausstrahlungskraft auf die Gläubigen ausgeht. Lourdes ist Ziel ununterbrochener Pilgerströme, die sich an der Grotte zur stillen Andacht versammeln. In dieser einzigartigen Atmosphäre, in der sich die Leiden und Hoffnungen der Pilger aus allen Ländern der Welt zu einer wahren Glaubenskommunion verbinden, konnte jeder auf unterschiedliche Art das erhebende Gefühl einer Heilung der Seele verspüren. Die Pilgergruppe nahm an der abendlichen Lichterprozession teil; ebenso wurde der Kreuzweg unter Leitung von Diakon Werner Eisele aus Neufra gebetet. Der Höhepunkt der ganzen Reise war die Mitfeier der internationalen Bischofsmesse in der unterirdischen Basilika gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt.

Eine interessante Führung auf den Spuren von Bernadette und zu den Heiligen Stätten in Lourdes rundete das Programm ab. Zudem war noch genügend Zeit zur freien Verfügung. Nach drei Tagen brach die Hechinger Gruppe nach Nevers auf. Dort befindet sich das Kloster Saint Gilard, in dem der unverweste Leib der heiligen Bernadette in einem Glasschrein aufgebahrt ist. In dieses Kloster trat Bernadette 1866 ein, weil sie sich in den Dienst der Notleidenden stellen wollte.

Die geistliche Leitung der Pilgerfahrt hatte Diakon Werner Eisele, der immer die passenden Worte fand. Er verstand es, die Gruppe zu motivieren und zu begleiten.

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