Eine Treppe zu viel

Die umfassende Nachbesserung des Brandschutzes in der Grundschule Stetten verschlingt viele nicht geplante Euros. Vielleicht wird's billiger.

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Kaum eine Brandverhütungskontrolle, ohne dass anschließend die Kommunen den Geldbeutel zücken müssen. Dies gilt wie berichtet auch für die Grundschule im Hechinger Stadtteil Stetten. Dort wurden, so betonte Helga Monauni, "eklatante Mängel" festgestellt, die "zügig" behoben werden müssen.

Die Leiterin des städtischen Fachbereichs Bau und Technik stellte die Pläne, die sie tags zuvor im Ortschaftsrat Stetten präsentiert hatte, am Mittwochabend im Bauausschuss vor. Die Stadt hat im Haushalt 80 000 Euro bereitgestellt. Das aber reicht bei weitem nicht: Der zweite Rettungsweg und weiterer baulicher Brandschutz sind derzeit mit Kosten von 226 000 Euro veranschlagt. Bürgermeisterin Bachmann versicherte gleich vorab: Das Gebäude ist nicht mit der Werkrealschule zu vergleichen. Am Schloßberg wird geprüft, ob ein Neubau nicht billiger kommt als der nachgerüstete Brandschutz.

Angepackt werden muss aber auch in Stetten einiges. Dazu gehören ein geschlossenes Treppenhaus und ein Steg nach draußen. CDU-Stadtrat Michael Mößner hatte in den Plänen allerdings eine neue Treppe zu viel entdeckt: Die könnte durch eine neue Tür eingespart werden. Helga Monauni will dies prüfen und das Ergebnis vor dem endgültigen Beschluss nächste Woche im Gemeinderat vermelden.

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