Ein Stück vom Himmel

Der Chor "Voice Cream" aus Tübingen leistete in der Klosterkirche einen ausgezeichneten Beitrag zum kulturellen Leben in Stetten. Mit Chorharmonien zwischen Klassik und Pop bereicherten sie das Benefizkonzert.

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Der Chor "Voice Cream" nutzte die gute Akustik der Stettener Klosterkirche für eine CD-Aufnahme während des Konzertes. Foto: Franz Buckenmaier

Die Sängerinnen und Sänger des Tübinger Chores "Voice Cream" besaßen ein gutes Rhythmusgefühl, Intonationssicherheit und Textsicherheit. Wechselnde Ensembles und eine Solistin aus den eigenen Reihen unterstützten das Klangerlebnis des Chores immer wieder. Cornelius Fritz und Almut Hepper leiteten den Chor. Das Piano spielte Helge Herr.

Im ersten Teil des Konzertes übernahm Almut Hepper die Leitung des Chores, der mit dem "Kyrie eleison" von Felix Mendelssohn-Bartholdy feierlich das Konzert eröffnete. Weiter ging es mit Mendelssohns "Zum Abendsegen".

Mit dem Stück "He is always close to you" folgte der Wechsel von Klassik zu Pop. Es folgten das Stück "The Bluebird" und "Charm me asleep", arrangiert von "The Kings Singers". Mit dem Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" wechselte der Chor wieder zurück zur Kirchenmusik.

Russisch erklang "Priiditje poklonimsja" von Rachmaninov. Danach erklang andächtig mit Pianobegleitung "Down in the river to pray", arrangiert von Cornelius Fritz.

Auf den Nordirland-Konflikt bezog sich das Lied "The town I loved so well", wiederum arrangiert von Cornelius Fritz. Der Chor und die Solistin Almut Hepper interpretierten ergreifend den Zwist zwischen den Volksgruppen, aber auch die bleibende Hoffnung auf eine friedliche Zukunft.

Nach einer Pause in Stille übernahm Cornelius Fritz die Leitung des Chores. Der zweite Konzertteil begann mit dem Lied "Jenseits der Stille - Laras Melodie I" von Niki Reiser und arrangiert von Cornelius Fritz. Danach wechselte der Chor zu Herbert Grönemeyers "Ein Stück vom Himmel".. Wieder folgte ein Wechsel in die Klassik mit dem Volkslied "Die Gedanken sind frei", das der Chor jubelnd vortrug. Es folgte das afroamerikanische Spiritual "Deep River". Mit "Wer hat die schönsten Schäfchen" wechselte der Chor wieder ins deutsche Liedgut.

Hannes Reis, Vorsitzender des Fördervereins Klosterkirche, übergab jedem Chormitglied, dem Dirigenten und dem Pianisten eine Rose, was dann zum krönenden Schlussvortrag "Kiss from a Rose" von Seal passte. Kaum waren die letzten Töne des Schlusschores verklungen, brauste der Beifall des Publikums auf und wollte nicht enden. Als Zugabe gab es ein Stück von Take That mit dem Titel "Let me shine". Nach einer weiteren Zugabe verabschiedete sich der Chor mit dem "Irischen Segen".

Da der Tübinger Chor "Voice Cream" eine CD plant, wurde das Konzert dank der guten Akustik in der Stettener Klosterkirche aufgezeichnet. Weitere Konzerte in der Klosterkirche sind geplant: Am 22. Juni mit der Harfenspielerin Atsuko Kleinmann aus Rangendingen, die mit einer Partnerin aus Paris musizieren wird. 29. September geben Imma Deininger aus Tübingen und Angela Lex aus München ein Flötenkonzert.

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