Dritter Hechinger Stadtsheriff soll kommen

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Die Hechinger Ortsvorsteher und Fachbereichsleiter tagten in Bechtoldsweiler.  Foto: 

Regelmäßig treffen sich die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der acht Hechinger Stadtteile mit der Verwaltungsspitze, um spezifische Themen und Probleme der Stadtteile zu besprechen. Diesmal hat die Ortsvorsteher-Runde auf Einladung des Ersten Beigeordneten Philipp Hahn im Rathaus von Bechtoldsweiler getagt. Neben den Ortsvorstehern und dem Beigeordneten waren die Fachbereichsleiter Michael Dehner, Jürgen Rohleder und Helga Monauni, Reinhold Dieringer, Leiter der Städtischen Werke, und Hans Marquart, Leiter des Sachgebiets Liegenschaften, Gebäudeunterhalt und Steuern, von Seiten der Verwaltung anwesend.

Behandelt wurden zum einen sehr bürgernahe Themen wie Bauplätze, Kindergartenplätze oder Vereinsnutzungen städtischer Gebäude, aber auch die Fortführung der Flächennutzungsplanung.

Hans Marquart berichtete über die Nutzung städtischer Gebäude durch Vereine, sei es für sportliche oder musikalische Betätigung oder auch als Lager. Sowohl in der Kernstadt als auch in den Stadtteilen seien sämtliche Gebäude belegt. Eine detaillierte Bestandsaufnahme soll zeigen, ob diese noch intensiver genutzt werden können. Geklärt werden soll auch die Situation in denjenigen Schuppengebieten, in denen die Nutzer der Schuppen das Grundstück gepachtet haben. Die Stadt strebt einen Verkauf beziehungsweise eine Anpassung des Pachtzinses an.

Jürgen Rohleder vom Fachbereich Bürgerdienste informierte darüber, dass der Vollzugsdienst um einen dritten Mitarbeiter ergänzt werden soll, und zwar aufgrund der wachsenden Aufgaben und Fallzahlen. Die „Stadtsheriffs“ überwachen nicht nur den ruhenden Verkehr, sie sind auch zum Beispiel für Schulschwänzer, Probleme mit Hunden oder Halterermittlungen zuständig – und das nicht nur in Hechingen, sondern im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft auch in Jungingen und Rangendingen. Die letztliche Entscheidung über eine weitere Stelle im Vollzugsdienst trifft der Gemeinderat.

Für Diskussionsstoff sorgt immer wieder die Platzvergabe in den Kindergärten. Die Vergabekriterien sind geregelt, maßgeblich sind soziale Kriterien, der rechtliche Anspruch für einen Platz besteht nur bezogen auf die Gesamtstadt. Selbstverständlich geben die Eltern ihren Wunschkindergarten an. Es könne jedoch passieren, dass ein Kind, das nicht aus dem jeweiligen Stadtteil beziehungsweise aus der Wohnortnähe zum Kindergarten stammt, mehr Punkte hat und einen Platz bekommt.

Stadtbaumeisterin Helga Monauni bereitete die Ortsvorsteher auf die anstehende Fortschreibung des Flächennutzungsplanes und des Landschaftsplanes vor. Das Verfahren soll noch dieses Jahr im Gemeinderat eingeleitet werden. Die Stadtteile sollen in den Prozess, der etwa drei Jahre in Anspruch nehmen wird, einbezogen werden. Mit der Fortschreibung der Pläne ist das Büro Gfrö­rer aus Empfingen beauftragt.

Im Anschluss hatte der Obst- und Gartenbauverein Bechtoldsweiler zum gemeinsamen Grillen in seinen Lehrgarten geladen.

Einen Überblick über die Baugebietsentwicklung in den Stadtteilen gab Stadtbaumeisterin Helga Monauni. Während in Beuren und Boll derzeit keine Planungen für ein Baugebiet vorliegen, werden in Bechtoldsweiler das Gebiet „Mittelwies“, in Weilheim „Berg 2“, in Stein „Furt“ und in Schlatt „Wilden“ weiter entwickelt. Das größte Neubaugebiet wird es in Stetten mit „Hilb“ geben. Dort wird gerade die Mitmachbereitschaft der Eigentümer ermittelt.

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