Die Karawane zieht nach Hechingen

Die Karawane zieht weiter: Demnächst führt Rolf Müller, Herr der Albkamele, seine fünf Höckertiere von Höfendorf ihrer neuen Heimat entgegen. Mit Sack und Pack geht es auf den Staffahof bei Hechingen.

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  • Shanaja, das Trampeltier, kam krank auf den Hof, wurde hochgepäppelt - und ist zum echten Schwaben geworden. Es geht nix über eine Brezel. Fotos: Matthias Badura 1/4
    Shanaja, das Trampeltier, kam krank auf den Hof, wurde hochgepäppelt - und ist zum echten Schwaben geworden. Es geht nix über eine Brezel. Fotos: Matthias Badura Foto: 
  • Kleiner Schreck, nix passiert - Samy kriegt ein Küsschen von Elvis und Humphrey. 2/4
    Kleiner Schreck, nix passiert - Samy kriegt ein Küsschen von Elvis und Humphrey. Foto: 
  • Rolf Müller ist der Herr der Kamele. Auf ihn hören die überaus klugen Tiere. 3/4
    Rolf Müller ist der Herr der Kamele. Auf ihn hören die überaus klugen Tiere. Foto: 
  • Zwiebel darf auch mit nach Hechingen. 4/4
    Zwiebel darf auch mit nach Hechingen. Foto: 
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Das mit der Karawane, die unterm Zoller vorbeischaukelt, ist wörtlich gemeint: Rolf Müller plant wirklich, in absehbarer Zeit, seine fünf Kamele - ein Tulu, drei Dromedare, ein Trampeltier - in einem Treck vom jetzigen Domizil in Höfendorf in ihr neues Quartier zu führen - auf den Staffahof bei Hechingen, unweit der B 27. Mit dreieinhalb Stunden Marschzeit rechnet er. Ein Filmteam hat schon angeklopft, das Landesfernsehen möchte sich den Treck der Wüstenschiffe nicht entgehen lassen.

Die übrigen Umzugs- und vor allem Umbauarbeiten laufen seit Wochen. Im August sollen sie abgeschlossen sein, damit das alljährliche Kamelfest im Herbst am neuen Standort stattfinden kann. Drei Jahre lebten der Kamelhalter und seine Tiere, zu denen auch die putzigen Schweine Zwiebel und Karotte sowie Hund Balto gehören, in Höfendorf. Jetzt ist es im Anwesen in der Trillfingerstraße 10 zu eng geworden, zumal der 37-jährige Tierpfleger und Kameleexperte Rolf Müller einiges vorhat.

Auf dem an Gelände und Stallungen weitaus größeren Staffaareal möchte er weiterhin seine Kamelprodukte verkaufen und Exkursionen anbieten. Er möchte aber auch eine Straußenfarm aufbauen. Und vor allem will er Tiergestützte Therapie anbieten. Dieses Angebot, bei dem behinderte und kranke Menschen mit Hilfe der Kamele ein neues Lebens- und Körpergefühl gewinnen, gibt es schon jetzt in Trillfingen. Auf dem Staffahof soll es dann auf einer breiteren Basis stehen. So wird bis zum endgültigen Umzug ein Verein etabliert sein, der sich darum kümmert, dass auch Menschen eine solche Therapie erhalten können, die zu wenig Geld dafür besitzen. Die Satzung ist schon geschrieben und für den Vorstand stehen Kandidaten zur Verfügung, darunter etwa der Hechinger Aktivist Joachim Wien.

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