Die Grenzen sind gefallen

Hat sich die Inklusionsgemeinschaft des TSV Stetten und der Lebenshilfe Zollernalb bewährt? Darauf wurde jüngst Rückschau gehalten.

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Zum "Gipfeltreffen" der Inklusionsgemeinschaft TSV Stetten/Lebenshilfe Zollernalb kamen im Rathaus in Stetten von der Lebenshilfe Dr. Betz und Marc Hoffmann, als Vertreter der Behinderten Raphael Randow und Oliver Gligorewitsch, als Vertreter des TSV Stetten dessen Vorsitzender Marcel Perreau als Vertreterinnen der Damenfußballabteilung Kathrin Strobel und Mara Ruf sowie Initiator Thomas Sigg zusammen. Ortsvorsteher Hannes Reis eröffnete die Sitzung mit Gruß- und Dankesworten; Sponsor Thomas Sigg dankte der Ortschaftsverwaltung für die Unterstützung des Projekts und drückte die Hoffnung aus, dass die Inklusionsgemeinschaft weiter Bestand haben möge.

Dr. Betz bemerkte, dass man anfangs Schwierigkeiten gehabt habe, Behinderte zum Mitmachen zu bewegen, doch diese seien längst überwunden. Marc Hoffmann, Raphael Randow und Oliver Gligorewitsch zeigten sich äußerst zufrieden mit den bisherigen Zusammentreffen und zollten Andreas Behrendt, dem Trainer des Projekts, hohes Lob. Sie machten sich gleichfalls für Fortführung des Projekts stark. Und sie betonten, wie wichtig das Thema Fußball für die Behinderten ist.

Andreas Behrendt berichtete, dass es toll sei, mit wieviel Engagement sich die Behinderten bei den Übungstagen in den TSV Stetten integrierten. Das eifrige Mitmachen der Behinderten habe ihn positiv überrascht. Vor diesem Hintergrund sei natürlich auch er für die Weiterführung des Projekts. Der TSV-Vorsitzende Marcel Perreau stärkte ihm ebenso den Rücken wie die Fußballerin Mara Ruf . Die Trainerin der Damenmannschaft, Kathrin Strobel, berichtete wie erstaunlich schnell die Distanz zwischen Behinderten und aktiven Sportlern verschwunden gewesen sei. Bei den Veranstaltungen stehe beiderseits der Spaß im Vordergrund.

Thomas Sigg lobte das soziale Engagement der TSV-Mitglieder, und Ortsvorsteher Reis betonte, dass durch die Begegnung einst bestehende Grenzen zwischen Behinderten und Nichtbehinderten gefallen seien.

An neuen Ideen wurde eingebracht, Kleinfeldturniere zu veranstalten - und zwar im Dezember in der Halle in Stetten und im Sommer 2016 auf dem Feld in Bisingen. Die fußballinteressierten Behinderten sollen auch bei Spielen der Aktiven zuschauen, um zu lernen. Neue Trainingstermine wurden ebenfalls festgelegt: 24. und 31. Juli, dann folgt die Sommerpause.

Ein Besuch von Sportlerinnen und Sportlern des TSV Stetten in Bisingen ist ebenfalls geplant, damit diese sehen können, wo und wie die Behinderten in Bisingen ihrer Arbeit nachgehen. Am 4. und 11. Dezember sind Trainingszeiten für Hallenturnier terminiert. Zur Finanzierung sollen mehrere Fördertöpfe "angezapft" werden. Die Anträge werden von Hannes Reis und Thomas Sigg gestellt.

Die Lebenshilfe Bisingen hat die TSV-Sportler ihrerseits zum Sommerfest am 15. Juli von 12.45 bis 16 Uhr nach Bisingen eingeladen. Der nächste Tagungstermin für das Gremium wurde auf Mittwoch, 2. März 2016, 18 Uhr, im Rathaus in Stetten festgesetzt.

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