Die Abwechslung macht die Musik

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 Einfach nur gute Laune hatten die Besucher der Kneipen-Rocknacht in Hechingen. Von jung bis nicht mehr ganz so jung schlenderten immer wieder viele Menschen durch die Stadt, von einer Kneipe zur nächsten. Aus der ganzen Region strömte am Samstagabend Publikum in die Zollernstadt.

„Ich bin eher der Hardrocker“, sagt Karin Allgaier aus Hausen im Killertal. Die ältere Dame ist in Begleitung ihres Mannes unterwegs, beide sind Fans der Kneipennächte und in Hechingen auf der Suche nach der passenden Rockmusik.

Aus Belsen hat es Steffi Lange nach Hechingen verschlagen. Sie und ihre Freundinnen genießen das örtliche Nachtleben in der Bar „Schwarzbrenner“. „Hier kann man auch gut trinken gehen, man muss nicht immer nach Tübingen“, lobt Steffi Lang die Hechinger Kneipen-Rocknacht und empfiehlt sie Unentschlossenen weiter.
Philipp Körnchen gibt seinen Geheimtipp bekannt: den Kleinen Club. Etwas versteckt, aber mit „super geiler Band“ lockte er vor allem das jüngere Publikum an, auch „wenn hier alles für Jung und Alt ist“, wie er sagt. Im „Mohren“ wird derweil zu Rockklassikern getanzt. Gisela Vosseler-Gruber aus Ebingen ist zur Rocknacht gekommen, weil sie gern Live-Bands hört, und ist mit dem Programm zufrieden.

Luisa Klüber aus Hechingen ist mit ihren Freunden unterwegs. Gestartet ist die fünfköpfige Gruppe im „Schubis“. „Es ist einfach für jeden etwas dabei“, erklärt Luisa Klüber. Im Oldtimermuseum spielt eine Rockabilly-Band, die zum Tanzen anregt. Weiterempfehlen würde sie die Hechinger Kneipentour selbstverständlich, sagt Luisa Klüber gutgelaunt, bevor es ins nächste Lokal geht. Gleich zwei Bands gibt es im „Hechinger Hof“. Bei guter Stimmung trauen sich so manche Besucher auf die Tanzfläche, um die Hüften zur Musik der Stones kreisen zu lassen.

Für alle Kneipengänger fuhr auch in diesem Jahr der Shuttlebus von Wiest und Schürmann. Von 22 bis 2 Uhr waren die Busfahrer unterwegs und transportierten die feierfreudigen Besucher von einer Kneipe zur anderen, darunter selbstverständlich auch ins „Rock-Café Kiss“ und in die „Alte Brauerei“.

Fünf Freundinnen aus Boll starteten ihre Kneipentour im „Fecker“. „Wir sind jedes Jahr dabei“, sagt Charlotte Schäfer. Die gutgelaunte Gruppe hebt besonders die Abwechslung durch die verschiedenen Bands hervor. Auch sie sind begeistert von der Rocknacht.

 
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