Der Ständelweg trägt seine Handschrift

Der langjährige Forstrevierleiter Friedrich Baur aus Boll ist im Schlatter Ortschaftsrat mit vielen guten Wünschen verabschiedet worden. Vorgestellt hat sich als kommissarischer Vertreter Werner Steidle.

|
Adieu in Schlatt: Friedrich Baur (Mitte), mit Ortsvorsteher Schuler (rechts) und Werner Steidle. Foto: Eugen Pflumm

Den ersten Punkt auf der Tagesordnung der jüngsten Schlatter Ortschaftsratssitzung stellte die Verabschiedung von Forstrevierleiter Friedrich Baur aus Boll dar. Dieser war für das Forstrevier Hechingen-Stetten zuständig, in das auch der Distrikt Schlatt integriert ist. Ortsvorsteher Jürgen Schuler unterstrich, dass Frieder Baur in Schlatt sehr gute Arbeit geleistet habe und hier immer ein gern gesehener Gast gewesen sei. In all den Jahren habe man stets konstruktiv und harmonisch zusammengearbeitet. In diesem Zusammenhang ging Schuler auf das "Megaprojekt Schlatter Ständelwaldweg" ein, das dank des lobenswerten Einsatzes von Friedrich Baur nach mehreren Anläufen im Jahr 2013 habe doch noch realisiert werden können. Schuler übergab ein Weingeschenk und unterstrich abschließend, dass sich Friedrich Baur um den Schlatter Wald große Verdienste erworben habe.

Der Geehrte versicherte, dass auch er sich in Schlatt sehr wohl gefühlt habe. Gemeinsam habe man viele Probleme erfolgreich aus dem Weg räumen und das ein oder andere Thema auf dem kleinen Dienstweg erledigen können. Die Realisierung des Ständelwaldweges sei in der Tat auch für ihn "eine schwierige Geburt auf schwierigem Gelände" gewesen, meinte Baur. Bei den Gremiumsmitgliedern bedankte er sich für den Rückhalt und das Vertrauen, das er in Schlatt genießen durfte.

Dann hieß Jürgen Schuler Baurs kommissarischen Stellvertreter Werner Steidle, der ebenfalls in Boll wohnt, in Schlatt willkommen. Dieser nutzte die Gelegenheit, um sich dem Gremium und den Sitzungsbesuchern vorzustellen. Werner Steidle ließ seinen beruflichen Werdegang Revue passieren. Aus diesem ging hervor, dass er bereits seit zwei Jahren Friedrich Baur unterstützt und so das Waldrevier schon gut kennt.

Im weiteren Verlauf ging Werner Steidle noch auf den Waldwirtschaftsplan 2014 ein. Auf der Gemarkung Schlatt sollen schwerpunktmäßig in den Gewannen "Riedwiesen" und "Süßenwald" 1540 Festmeter Holz geschlagen werden. Zudem hoffte Werner Steidle, dass sich im Zusammenhang mit dem Erdrutsch in Schlatt "hoffentlich nichts Neues" ergeben wird.

Dank an Zanger und Rentner Der Unmut über die Baustelle im Wörth schwelt weiter
Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Jamaika-Ende: Trigema-Chef Wolfgang Grupp fordert Neuwahlen

Vertreter der Wirtschaft haben besorgt auf den Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche reagiert. Neben bundesweiter Kritik und Verunsicherung kommen hoffnungsvolle Worte von der Alb. weiter lesen