Hechinger Grundschultheater: Der Dummling kriegt die Königstochter

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Der Fluch der Goldenen Gans: Auch der Pfarrer bleibt an den anderen kleben.  Foto: 

Unter der Leitung der Lehrerin Gabriele Stoll führten etwa 40 Kinder aus den Klassen zwei bis vier das Musical „Die goldene Gans“ vor großem Publikum auf und begeisterten sowohl bei der Vormittags- als auch der Nachmittagsvorstellung.

„Die goldene Gans“ ist eines der bekannteren Märchen der Gebrüder Grimm. Ein Mann hatte drei Söhne, die nacheinander in den Wald gehen, um Holz zu holen. Die beiden älteren erweisen sich einem auftauchenden grauen Männchen gegenüber als hartherzig. Zur Strafe verletzen sie sich beim Holzfällen mit ihrem Beil. Der jüngste Sohn, Dummling genannt, ist dem grauen Männchen gegenüber hilfsbereit und teilt mit ihm sein kärgliches Mahl, das sich in einen Leckerbissen verwandelt hat. Zum Dank erhält er eine goldene Gans.

Jeder, der nun versucht, dieser Gans eine Feder auszureißen, bleibt an ihr kleben. Und so sammelt sich eine ganze Zwangskarawane hinter dem Dummling, der vors Königsschloss zieht. Der Anblick bringt die traurige Prinzessin zum Lachen, und eigentlich müsste der König ein Versprechen einlösen und dem Dummling seine Tochter zur Frau geben. Doch durch „Dummling-Sondergesetze“ weiß der König dies zu verhindern. Da hilft das kleine graue Männchen auch diese Hürden zu nehmen, und letztlich bekommt der Dummling die Königstochter zur Frau. Und natürlich ist der Klebebann auch gebrochen.

Den umfangreichen musikalischen Teil der Aufführung in der Turnhalle der Schule bestritten Chor, Flötengruppe, Solisten und Gabriele Stoll am Klavier. Passendes Bühnenbild, stimmige Requisiten und liebevolle Kostümierung allein schon verrieten das große Engagement der Mitwirkenden. Die Kinder sangen und spielten ihre Rollen sehr überzeugend. Ein besonderes Lob galt den Solisten, die sich der Herausforderung, allein zu singen, absolut gewachsen zeigten.

Wie aus einem Guss, verlief die ganze Aufführung wie am Schnürchen. Das Publikum sparte nicht am Beifall, der stürmische Züge annahm, und auch nicht an
klingender Münze, die als
Spende gerne angenommen  wurde.

Susanne Kienzle, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule, bedankte sich bei den Mitwirkenden für die tolle Darbietung und überreichte einer glücklich strahlenden Lehrerin und „Regisseurin“ Gabriele Stoll einen großen Blumestrauß. Auch die Kinder auf der Bühne bedankten sich bei der Lehrerin für deren großes Engagement. bu

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