Kaufmännische Schule Hechingen stellt ihre Profile vor

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Nach den Vorträgen bot sich noch Gelegenheit zur individuellen Beratung.  Foto: 

Den landesweiten Tag des Beruflichen Gymnasiums nutzte die Kaufmännische Schule Hechingen, um über die beiden Profile ihres Wirtschaftsgymnasiums zu informieren.

Nachdem Schulleiter Dr. Roland Plehn die zahlreich erschienenen Eltern und Schüler begrüßt hatte, kam mit Andreas Eckl, dem Vorstandvorsitzenden der Volksbank Heuberg, ein namhafter Fürsprecher der Beruflichen Gymnasien zu Wort. „Wer einen anspruchsvollen kaufmännischen Beruf anstrebt, legt mit dem Besuch eines Wirtschaftsgymnasiums eine hervorragende Basis“, gab sich Eckl überzeugt. Egal ob BWL-Studium, Studium an einer Dualen Hochschule oder Duale Ausbildung – Absolventen eines Wirtschaftsgymnasiums hätten einen klaren Wissensvorsprung durch die kaufmännischen Unterrichtsfächer. „Die Lehrpläne der Schule sind mit dem Ausbildungsrahmenplan der Industrie- und Handelskammer oder etwa den Lehrplänen der Dualen Hochschulen eng verzahnt“, begründete Eckl.

Wer eine Karriere in Banken oder Versicherungen anstrebe, sei daher im Profil Finanzmanagement ideal aufgehoben. Die Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten nach abgeschlossener Banklehre oder einem Studium seien beeindruckend. „Die Banken bieten ein sehr differenziertes und bestens organisiertes Weiterbildungssystem, in dem vom Fachwirt über den Bankbetriebswirt bis hin zu Vorstandspositionen alles möglich ist“, sagte Eckl.

Trotz einiger Filialschließungen auch im Zollernalbkreis erteilte er Befürchtungen, eine Bankkarriere wäre nicht zukunftssicher, eine Abfuhr: „Die qualifizierte persönliche Beratung mit individueller Problemlösung bedarf auch in Zukunft gut ausgebildeter Bankmitarbeiter. Akademiker aus dem Bereich Banken und Versicherungen gehören zu den meist gesuchten Fachkräften.“

Anschließend stellten Abteilungsleiter Martin Walczok und Oberstudienrat Andreas Boll das Profil Wirtschaft vor. Hier stehe die Vermittlung wirtschaftlicher Grundkenntnisse im Mittelpunkt, selbstverständlich ohne die Allgemeinbildung außen vor zu lassen. „Für beide Profile wie für alle Beruflichen Gymnasien gilt daher, dass Absolventen alle Studiengänge in Deutschland offen stehen“, betonte Boll. „Sie machen hier kein althergebrachtes Fach­abitur, auch Sie haben wie jeder Abiturient die Qual der Wahl: Sie können mit einem Abiturzeugnis des Wirtschaftsgymnasiums zwischen über 17 000 Studiengängen wählen.“

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