Das Moor lässt sich treten

Eines der bedeutendsten Hochmoorgebiete Europas war das Ziel des Bodelshausener Albvereins. Dort wurde auch durchs Moor gewandert.

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Einige wagten sich ins Moortretbecken. Privatbild  Foto: 

Die gut 25 Wanderer aus Bodelshausen zeigten sich beeindruckt von der einmaligen Landschaft des Wurzacher Rieds. Bei sonnigem Wetter erkundeten sie unter sachkundiger Führung von Magda Raidt und David Wiesenberger das Naturschutzgebiet.

Nach einer kurzen Einführung zur Entstehung des Wurzacher Rieds wurde die Truppe entlang der Heide- und Waldflächen zum Riedsee, dem größten Gewässer des rund 1700 Hektar großen Moorgebiets, geführt. Einige Mutige wagten dort den Gang durch ein öffentlich zugängliches Moortretbecken.

Bei der Fahrt mit dem Torfbähnle ins ehemalige Zeiler Torfwerk erklärten Ehrenamtliche des örtlichen Heimatvereins Details zur Sozial- und Kulturgeschichte.

Auf einem weiteren Rundwanderweg zeigte sich die besondere Landschaft mit dichten Schilfgürteln, klaren Quellbächen und anmoorige Riedwiesen.

Bei einem spontanen Stopp an einem ehemaligen Bauernhof genossen die Bodelshäuser ein erfrischendes Bier und Kaltgetränke unter dem schattigen Scheunendach. Die oberschwäbische Ureinwohnerin mit Anekdoten und Witzen unterhielt prächtig. Nach dem gemütlichen Abendessen im Bad Wurzacher "Wurzelsepp" klang die Wandertour aus.

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