Das Geheimnis der Burg

Der neue Schulmeister von Boll entdeckt ein Geheimnis um die Burg Hohenzollern. Das ist, ganz grob, der Inhalt des Romans von Kai Korbuß, den der Hechinger ab 30. November auf Youtube veröffentlicht.

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  • Die Burg Hohenzollern im Nebel: Im Roman von Kai Korbuß ist sie gar nicht mehr sichtbar und wird zum Ausgangspunkt für ein Fantasy-Abenteuer. Foto: Roland Beck 1/2
    Die Burg Hohenzollern im Nebel: Im Roman von Kai Korbuß ist sie gar nicht mehr sichtbar und wird zum Ausgangspunkt für ein Fantasy-Abenteuer. Foto: Roland Beck
  • Kai Korbuß hat sich monatelang mit seinem Roman beschäftigt. Foto: Eisele 2/2
    Kai Korbuß hat sich monatelang mit seinem Roman beschäftigt. Foto: Eisele
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Die Burg ist verschwunden, als der Schulmeister aus dem kleinen Weiler Boll nach Hechingen kommt. An der Stelle, an der er von seiner Wirkungsstätte aus das imposante Gemäuer sieht, sind aus der Stadt nur noch Ruinenreste und eine Kapelle erkennbar. Dieses Szenario und die Frage nach dem Geheimnis des verschwundenen Gemäuers ist der Ausgangspunkt für die Geschichte "Die gläserne Burg", die der Hechinger Kai Korbuß im Dezember auf seinem Youtube-Kanal im Internet vorliest.

Die Geschichte spielt im Jahr 1827 und beginnt am Vorabend der Walpurgisnacht in Boll. Der neue Schulmeister des Weilers hadert mit seinem Schicksal, denn er hatte gehofft, an einer höheren Schule unterrichten zu dürfen und sieht sich nun einer Schar neugieriger Dörfler ausgesetzt. Doch dann bekommt er mit, wie sich der örtliche Schafhirte im Wald unterhalb der mächtig über dem Dorf aufragenden Burg verläuft und eine unheimliche Begegnung macht. Der Schulmeister will dem Geheimnis auf den Grund gehen und reist ins nahe Hechingen, um Erkundigungen über die Burg einzuziehen. Als er von dort aus die Burg jedoch nicht mehr erkennen kann, will er auch dieses Geheimnis lüften. Es folgt eine Abenteuerreise durch das dörfliche Leben und durch die Zeit.

Der Roman, an dem der Hechinger Kai Korbuß seit Monaten arbeitet, ist nun so gut wie fertig. Das bedeutet: Der Text ist geschrieben, aber noch nicht alles ist komplett eingelesen. Wie alle seine Geschichten liest Korbuß den Roman laut vor und veröffentlicht sie als Hörbücher auf der Internet-Video-Plattform. Der Hechinger benutzt dafür den Namen Edgar Allan Poe und inszeniert sich als alter Poet in einem Kaminzimmer für seine Zuhörer. Er schätzt die Freiheit, die ihm das Internet bietet, und sieht diese Veröffentlichungsform als Gegenentwurf zu einem Abdruck durch einen Verlag, der seine Geschichte eventuell verändern würde.

Der Fantasy-Roman über die Burg ist die erste lange Geschichte von Kai Korbuß. Zuvor hat er bereits eigene Kurzgeschichten im Internet vorgelesen. Seine Zuhörer - mittlerweile hat der Kanal des Hechingers mehr als 3400 Abonnenten und über 1,1 Millionen Klicks - ermutigten ihn, sich an einem Roman zu versuchen.

Wie diese Premiere gelingt, davon kann sich die Öffentlichkeit ab dem 30. November überzeugen. Ab diesem Datum möchte der Vorleser jeden Tag ein Kapitel veröffentlichen. An Silvester sollten die Zuhörer dann wissen, ob das "Schulmeisterlein", wie Korbuß seinen Protagonisten nennt, das Rätsel um die verschwundene Burg lösen kann. Und auch, ob die im Roman eingebundene Liebesgeschichte ein gutes Ende nimmt.

Roman im Internet
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