Brücke voll im Zeitplan

Zimmerbachbrücke, Schulerstraße, Turn- und Festhalle und Kindergarten: In der zweiten Jahreshälfte wird in Weilheim vieles instand gesetzt.

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In der Turn- und Festhalle machten sich die Ortschaftsräte ein Bild des Sanierungsbedarfs.  Foto: 

Zu einem Ortstermin trafen sich die Mitglieder des Weilheimer Ortschaftsrats im Sanitärbereich der Umkleideräume in der Turn- und Festhalle. Andreas Becker vom Gebäudemanagement der Stadt gab detailliert Auskunft über die geplanten Installations- und Fliesenarbeiten und stellte auch die in Frage kommenden Fliesen vor. Die Entscheidung fiel auf die Farben Weiß und Anthrazit.

Der Ortschaftsrat hielt sich in der Sitzung an die Empfehlung der Stadt und stimmte einhellig für die Firma Gerd Mayer (Sanitär) aus Boll und die Firma Enzo (Fliesenverlegung), Hechingen. Die Arbeiten sollten bis Anfang September unter Dach und Fach sein. "Ein lang gehegter Wunsch geht endlich in Erfüllung", freute sich Ortsvorsteherin Ingrid Riester angesichts der Tatsache, dass die Schulerstraße saniert wird. Jürgen Haas vom Tiefbauamt gab gründliche Auskunft: Die Straße soll komplett neu gebaut werden - dazu gehören entsprechend dimensionierte Kanal- und Frischwasserleitungen sowie ein Mehrspartenrohr. Auch die geplante Straßenbeleuchtung war ein Thema. Vorgesehen ist die "Große Glocke" mit LED-Technik. Man wolle, so Haas, die Belastung der Anwohner durch die Bauarbeiten so gering wie möglich halten, mit Einschränkungen müsse jedoch gerechnet werden. Baubeginn soll Oktober sein und man hoffe, gegen Jahresende fertig zu sein.

Bezüglich der Sanierung der Zimmerbachbrücke sei man "voll im Zeitrahmen", gab die Weilheimer Rathauschefin die Aussage der Baufirma weiter. Aufgefallen war wohl einigen Weilheimern, dass zum Teil nur drei Arbeiter vor Ort waren. Mehr könnten bei gewissen Arbeiten nicht sinnvoll eingesetzt werden, war zu hören. Außerdem müssten Zeiten für das Trocknen des Materials einberechnet werden - das war schon bei der Vorstellung der anstehenden Arbeiten gesagt worden.

Ab September soll der Ausbau des neuen Jugendraums in Angriff genommen werden. Ebenfalls auf dem Programm stehen Arbeiten im Kindergarten und an der Kirchhofmauer. Ingrid Riester wies noch darauf hin, dass es eine Verkehrsschau geben werde und die Bürger Weilheims ihrer Meinung nach gefährliche oder neuralgische Punkte melden können. Des weiteren gab die Ortsvorsteherin bekannt, dass der Vorplatz zur Leichenhalle auf dem Friedhof fertig sei und ein Geländer angebracht wurde. Sehr erfreulich sei, dass das Befahren der landwirtschaftlichen Wege im Rahmen der Umleitung sehr gut klappe.

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