Bietenhausen hat wachsamer Blick auf Feldwege

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Eigentliche dürften hier keine Autos fahren. Aber auf zwei Feldwegen in Bietenhausen herrscht inzwischen so viel Verkehr, dass der Ortschaftsrat sich der Problematik annehmen muss.  Foto: 

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr nahm der Ortschaftsrat Bietenhausen am Montag noch ein kleines Ärgernis in den Blick: Allzu häufig werden Feldwege, die eigentlich nur für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sind, als Abkürzungen missbraucht. „Die Probleme haben zugenommen“, stellte Ortsvorsteher Josef Pfister in der Sitzung fest. Es handelt sich um die beiden Feldwege vom Friedhof in Richtung Fischteich und abzweigend von der Rottenburger Straße in Richtung„Kreine“.

Die Strecken sind bei Spaziergängern beliebt. „Die Wege werden auch gern von unserem Kindergarten für kleinere Ausflüge in die Natur genutzt“, verdeutlichte Pfister die Problematik. Es sei kein geringes Gefahrenpotenzial, wenn diesen Feldwege wiederrechtlich, „und oft viel zu schnell“ von Fahrzeugen aller Art befahren würden. Es ist dem Ortschaftsrat bewusst, dass über die Feldwege zum Teil auch private Grundstücke erschlossen sind, die für die Eigentümer erreichbar sein müssen. „Ein gewisses Verkehrsaufkommen müssen wir deshalb akzeptieren“, so der Tenor am Ratstisch. Dennoch wolle man „an die Vernunft appellieren“. Man werde ein waches Auge auf die weitere Entwicklung der widerrechtlichen Befahrung haben und gegebenenfalls über das Amtsblatt der  Gemeinde Rangendingen nochmals auf die Problematik aufmerksam machen.

In der Sitzung wurde ein erster Blick auf die Termine des kommenden Jahres geworfen. Unter anderem will der Ortschaftsrat seine Sitzungstermine weiterhin so festlegen, dass  das Gremium  immer eine Woche vor den Gemeinderatssitzungen zusammenkommt. Das habe sich bewährt, so Ortsvorsteher Pfister. Auf diese Weise könnten viele Themen zeitnah behandelt werden. Ein Thema für das kommende Jahr könnte in Bietenhausen die Friedhofsanierung werden. Bürgermeister Johann Widmaier hatte angekündigt, für alle drei Friedhöfe in Rangendingen ein Gestaltungskonzept erstellen zu lassen. Darauf wartet man in Bietenhausen gespannt. „Denn unser Friedhof hätte es dringend nötig“, sagt Pfister.

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