Besucher fühlen sich beim Frühschoppen in der Domäne wie in den Alpen

Einen Parkplatz zu kriegen, das war das einzige Problem, gestern in der Domäne. Erst mal drinnen angekommen, fühlte es sich an wie Urlaub in Tirol.

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  • Kein Instrument dabei? Stadlsound ließen eine Klapper reihum gehen, da konnten die Besucher in der Domäne mitmusizieren. Mancher zierte sich, andere zeigten wahre Virtuosität. G’lernt isch halt g’lernt! 1/3
    Kein Instrument dabei? Stadlsound ließen eine Klapper reihum gehen, da konnten die Besucher in der Domäne mitmusizieren. Mancher zierte sich, andere zeigten wahre Virtuosität. G’lernt isch halt g’lernt! Foto: 
  • Bei so einem Publikum hatte auch die Band ihren Spaß. Mochten der Paul und sein Gaul auch faul sein, die Musiker waren’s auf keinen Fall. 2/3
    Bei so einem Publikum hatte auch die Band ihren Spaß. Mochten der Paul und sein Gaul auch faul sein, die Musiker waren’s auf keinen Fall. Foto: 
  • Nicht verzagen, ein Tänzchen wagen. Noch Fragen zur Stimmung am gestrigen Sonntagmorgen in der „Domäne“? 3/3
    Nicht verzagen, ein Tänzchen wagen. Noch Fragen zur Stimmung am gestrigen Sonntagmorgen in der „Domäne“? Foto: 
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Das Frühschoppenkonzert mit Stadlsound in der Hechinger „Domäne“ war am gestrigen Sonntag der pure Stress – jedenfalls solange man einen Parkplatz suchte. Und das konnte schon eine Zeitlang dauern.

Erst einmal drinnen angekommen, stellte sich aber sofort Urlaubsflair ein, fühlte man sich, wie in der  bayerischen oder tirolischen Bergwelt angekommen. Stadlsound verbreiteten Sommerstimmung pur. Das Trio, das auch als Duo zu buchen ist, besteht aus Udo Schlecht, Steirische Harmonika, Oliver Brand, Gitarre, und Rainer Bader, der ebenfalls Gitarre spielt, aber auch das Baritonhorn beherrscht. Ob nun beim Kufsteinlied oder beim Paul und seinem Gaul – das Publikum war absolut nicht faul, klatschte und sang begeistert mit. Zwei wagten sogar ein Tänzchen. Ob es noch mehr wurden, und ob nicht irgendwann sogar begeisterte Zuhörer auf die Tische und Stühle stiegen, um ihrer Lebensfreude Ausdruck zu verleihen? Sicher lässt sich das nicht sagen, da der Beobachter von der HZ – leider – rechtzeitig in der stickig-warmen Redaktion zurück sein musste. Aber, dass da eine Wohlfühlatmosphäre herrschte, daran besteht kein Zweifel.

Bei denen, die da waren, handelte es sich auch um Durchgangspublikum, das angenehm überrascht gewesen sei dürfte, beim zufälligen Hereinschauen auf einen derart zünftigen Frühschoppen gestoßen zu sein, zum anderen waren’s „Domäne“-Fans, die sich keine Veranstaltung in dem Gasthof mit Biergarten entgehen lassen, zum Dritten  waren es natürlich Stadlsound-Anhänger, die ihrer Band hinterhertouren. Alle zusammen gaben sie eine hervorragende Mischung ab. Da tat scheiden wirklich weh. Aber die Zeitung wollte ja auch noch gemacht sein.

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