Geburtstagskonzert für den Gymnasiums-Förderverein

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Mit einem klangvollen Konzertabend feierte das Gymnasium Hechingen das 20-jährige Jubiläum seines Fördervereins. Viele junge Sänger und Musiker zeigten dabei ihr Können.  Foto: 

Weit mehr als nur ein Geburtstagsständchen gab es während des Konzertabends am Mittwoch zu hören, an dem die Sänger und Musiker des Hechinger Gymnasiums gemeinsam mit dem Publikum das 20-jährige Bestehen des Fördervereins feierten. Vom besinnlichen „Still senkt sich die Nacht hernieder“ über Totos mitreißendes „Africa“ bis hin zum groovigen Big-Band-Sound bei „Tequila“: Geboten wurde ein musikalisches Programm, so vielfältig und facettenreich wie das Schulleben selbst.

Letzteres bunt und lebendig, aber auch sozial gerecht zu gestalten, dafür setzt sich der Förderverein des Hechinger Gymnasiums seit zwei Jahrzehnten ein. Ralf Lanzinger, Vorsitzender des Vereins, hieß die zahlreichen Gäste beim „Jubelkonzert“ willkommen und gewährte einen Einblick in die Projekte des vergangenen Jahres.

So habe sich der Verein unter anderem an den Kosten für die informative Broschüre „Gymnasium von A bis Z“ beteiligt, die Anschaffung neuer Kostüme für die Theatergruppe „Hechinger Freiheit“ und den Schüleraustausch gefördert. Auch sozial schwache Schüler wurden unterstützt. „Das wohl größte Projekt im vergangenen Jahr war das Klang-Labor“, unterstrich der Vorsitzende. Damit solche Veranstaltungen auch künftig möglich seien, erhoffe sich der Förderverein, bald die Marke von 300 Mitgliedern zu knacken.

Dass Musik am Gymnasium Hechingen eine große Rolle spielt, wurde am Konzertabend eindrucksvoll bewiesen. Passend zur Vorweihnachtszeit gestaltete der Kleine Chor unter der Leitung von Wolfgang Nägele den Auftakt mit besinnlichen Adventsweisen. Gefühlvoll intonierten die jungen Sängerinnen Lieder wie „Ein Licht in dir geborgen“ oder „Laudato si“.

Der Große Chor nutzte seinen Auftritt, um einem großen Mentor des Gymnasiums zu gedenken: „Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren ist unser Vize-Schulleiter Josef Beck verstorben“, erinnerte Wolfgang Nägele. „Sein Tod hat eine große Lücke hinterlassen.“ Mit dem berührenden „Only Time“ von Enya erinnerten die Sänger an den Verstorbenen, der sich sehr um den Förderverein verdient gemacht hatte. Stimmungsvoll kam auch ein israelisches Abendlied daher, bevor es mit Songs wie „A Man After Midnight“ von Abba energiegeladen und schwungvoll wurde.

In die Welt der klassischen Musik entführte das Orchester des Gymnasiums, das unter der Leitung von Andrea Nägele steht. Bei einem Stück des Komponisten Hans Leo Hassler aus dem 16. Jahrhundert überzeugten die Streicher und Bläser ebenso wie beim Ausschnitt aus Mendelssohns „Sommernachtstraum.“ Großen Mut bewies die Fünftklässlerin Mona, die als Solistin auf ihrer Geige ein ungarisches „Concertino“ von Oskar Rieding vortrug.

Für groovigen Sound sorgte die Big Band, die unter der Leitung von Karin Kuhner mit mitreißenden Stücken wie „Funky Town“ begeisterte und die Füße des Publikums nicht nur bei Glenn Millers berühmten „In the Mood“ zum Wippen brachte. Die jungen Musiker nutzten zudem die Gelegenheit, sich beim Förderverein herzlich für die Unterstützung bei der Anschaffung von Instrumenten zu bedanken.

Für den rockigen Abschluss sorgte die „Band `96“, die mit Hits wie „Californication“ von den Red Hot Chili Peppers und „Unstoppable“ von Sia einheizte.

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