Bachmann: Neues Attest ist jetzt da

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Dem Hechinger Rathaus bleibt Dorothea Bachmann weiterhin fern, aktuell bis 2. Oktober.  Foto: 

Das vereinte Drängen des Landratsamtes als Dienstaufsichtsbehörde und der Stadt Hechingen als Dienstherr hat Früchte getragen, und zwar in Form eines in Gelb gehaltenen Papierchens: Bürgermeisterin Dorothea Bachmann hat am Freitag kurz vor Mittag im Rathaus eine neuerliche Krankmeldung präsentiert, und zwar per Telefax. Die Verwaltungschefin ist bis Anfang Oktober nicht arbeitsfähig. Um exakt 11.34 Uhr am Freitag hat der Erste Beigeordnete Philipp Hahn die HZ wissen lassen: „Soeben ging bei der Stadt Hechingen per Telefax eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Frau Dorothea Bachmann bis einschließlich 2. Oktober ein.“

Die Stadt und das Landratsamt hatten auf die seit Monaten krankgeschriebene Bürgermeisterin eingewirkt, weil ihre vorige Krankmeldung bis 1. September datiert gewesen war und sie bis Donnerstag keine Nachfolgebescheinigung vorgelegt hatte.

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Kommentare

19.09.2017 22:43 Uhr

Hat sich ....

Frau Bürgermeisterin denn eigentlich inzwischen dem Landrat erklärt? Dieser wollte doch eine Erklärung bzgl. des Urlaubsaufenthaltes, der Nichterreichbarkeit und der weiteren Planungssicherheit für die Stadt Hechingen, ob und wann die Dame gedenkt, ihrem Amt mal wieder nachzukommen! Anscheinend war der Urlaub ja doch auch nicht ganz so "genesend", wenn sie danach gleich wieder für 4 Wochen krank geschrieben wird - und das auch erst auf mehrmalige Aufforderung hin.
Wie lange läßt sich eigentlich die Stadt Hechingen noch auf der Nase herumtanzen? Und die örtliche Presse spielt das Spiel mit und schweigt kraftvoll - anstatt zu recherchieren! Aber anscheinend ist die Presse der Bürgermeisterin mehr verpflichtet als den Bürgern .................... deshalb kaufe ich diese Zeitung auch nicht mehr!

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10.09.2017 11:03 Uhr

Eine Bürgermeisterin .......

die man nach diesem ganzen Schmierentheater mehrfach auffordern muss, ihre neue Krankmeldung endlich vorzulegen oder ihr ansonsten androhen muss, ihr das Gehalt zu kürzen - ist des Amtes nicht würdig! Der Urlaub in Montenegro - immerhin auch 4 Wochen! - hat anscheinend ihrer "Genesung" nichts gebracht - also was soll dann die weitere Krankmeldung. Das ist nichts anderes als weiteres Steuergeld-Einstreichen! Und für so eine Person als Vorsitz im Rathaus sind die Hechinger Bürger auf die Barrikaden gegangen - seltsamerweise ist die Facebook-Seite auch schon seit Monaten sehr, sehr still geworden!
Was wurde eigentlich aus der "Erklärung", die Landrat Pauli von ihr gefordert hat? Darüber gibt es auch nur Stillschweigen - so wie die Hechinger Presse sich mit diesem Thema sowieso mehr als zurückgehalten hat und sogar in anderen Regionen mehr darüber berichtet wurde, als von der Vorort-Redaktion! Jede/r andere Angestellte auf dem Rathaus wäre schon längst mit Abmahnung und Kündigung konfrontiert worden - Frau Bürgermeisterin "vagabundiert" anscheinend durch Deutschland - sie verweigert ja ihre Wohnanschrift mitzuteilen - aber das Bürgermeister-Gehalt nimmt sie! Ein Unding! Seit wann kann man eine Bürgermeisterstelle als Person ohne Wohnsitz innehaben? Man sollte ihr das Gehalt komplett streichen - soll sie es doch einklagen! Spätestens dann muss sie ihren Wohnsitz dem Gericht preisgeben ............. und auf die Erklärungen dazu wäre ich dann auch gespannt. Auch komisch, dass sie nach ihrer Sportverletzung - für die sie ja noch krankgeschrieben war - den "Sport" im Auto auf dem Parkplatz anscheinend mühelos ausüben konnte! Wie lange wollen die Hechinger Bürger eigentlich diese Komödie noch mitspielen? Diese Person ist ein Paradebeispiel für den Beamtenstatus, der in der Bevölkerung oft als Selbstbedienungsladen betrachtet wird - aber die anderen Beamten verhalten sich halt wie die Krähen: Bekanntlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus ..... und deshalb wird sich auch niemand um eine Beendigung dieses unmöglichen Bürgermeister-Verhältnisses kümmern!
Ein Trauerspiel, das mit Steuergeldern finanziert wird! Bananenrepublik läßt grüßen!

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08.09.2017 13:32 Uhr

Ubfassbar

Wenn ein "normaler" Angestellter im öffentlichen Dienst nicht innerhalb von 3 Werktagen eine Arbeitsunfähigkeistbescheinigung (hier Anschlussbescheinigung) eines Arztes vorlegt, muss er mit erheblichen finanziellen Einbussen rechnen und ggf. mit einer Abmahnung. Das Kommunalrecht muss dringend reformiert werden um arbeitsunwillige Wahlbeamte nötigenfalls aus dem Amt entfernen zu können.

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