Aviona-Abriss kostet 350 000 Euro

Gleich nach den Handwerkerferien soll das Hechinger Aviona-Gebäude abgerissen werden. Die Kosten belaufen sich auf gut 350 000 Euro.

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Gleich nach den Handwerkerferien soll das Hechinger Aviona-Gebäude, das viele Jahre als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge diente, abgerissen werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf gut 350 000 Euro.

Die Vergabe der Abbrucharbeiten steht auf der Tagesordnung, wenn heute um 17 Uhr der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags im Landratsamt tagt. Dem Beschlussvorschlag zufolge war die Straßberger Firma Heinrich Teufel die günstigste Bieterin mit einem Angebotspreis von gut 325 000 Euro. Dazu kommen noch rund 30 000 Euro für einen neuen Putz, den der Giebel des Nachbargebäudes nach den Abbrucharbeiten braucht. Die vom Landratsamt für den Abriss veranschlagte Summe von einer halben Million Euro sollte also ausreichen.

Geplant ist, mit den Abbrucharbeiten gleich im Anschluss an die Handwerkerferien zu beginnen. Schadstoffanalytiker sollen den Abriss begleiten. Das Landratsamt schließt eine größere Schadstoffbelastung freilich aus. Lediglich die Bodenbeläge im Lager und im Heizraum seien mit Asbestfasern belastet, heißt es.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt soll der Ausschuss heute Aufträge im Wert von gut 2,3 Millionen Euro für den weiteren Umbau des früheren Hechinger Krankenhauses vergeben. Insgesamt sind für den dritten Bauabschnitt im „Zentrum am Fürstengarten“ 3,25 Millionen Euro veranschlagt.

Die umfangreichen Baumaßnahmen schaffen die Voraussetzungen, um das von Balingen nach Hechingen umziehende Gesundheitsamt, eine psychologische Praxis, einen Kinesiologen, eine Logopädin, eine Hebammenpraxis, zwei Psychotherapeuten, eine Ergotherapeutin sowie das Sozialwerk Hechingen und Umgebung im früheren Klinikgebäude unterzubringen.

Einziger potenzieller Mieter, der noch immer nicht unterschrieben hat, ist das Sozialwerk. Hier steht eine endgültige Vorstandsentscheidung nach wie vor aus. Im Landratsamt ist man jedoch zuversichtlich: Der vom Sozialwerk geforderte behindertengerechte Zugang werde mit der Reaktivierung des ehemaligen OP-Aufzuges ins Untergeschoss des Funktionsanbaus erfüllt. Außerdem soll das Sozialwerk genügend Parkfläche für seine 25 Dienstfahrzeuge erhalten.

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