Aus dem POLIZEIBERICHT

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Einbruchsserie in Firmen

Nehren - Vermutlich ein und derselbe Täter ist für die Einbrüche in drei Firmen über das vergangene Wochenende vom Freitag bis Montag in Nehren verantwortlich. In der Kirschenfeldstraße überstieg der Unbekannte einen hohen Metallzaun und gelangte so auf das Firmengelände. Dort hebelte er mit brachialer Gewalt eine Metalltüre zu dem Firmengebäude auf. In der Firma öffnete er gewaltsam mehrere Türen und durchsuchte die Büroräume. Vermutlich ohne etwas von Wert zu finden verließ der Einbrecher die Firma wieder und hinterließ einen Sachschaden von rund 1000 Euro.

In der Daimlerstraße hebelte der Einbrecher ein Fenster auf, stieg in das Firmengebäude ein und durchsuchte dort alle Büros. Offensichtlich war er auf Bargeld aus, als dieses nicht zu finden war, ließ er einen mehrere Jahre alten Laptop mitgehen und flüchtete. In der Straße Pfaffenwiesen brach er ein Fenster auf um in die Firma zu kommen. Dort wuchtete er mit erheblichem Kraftaufwand mehre Büro- und Stahltüren auf. In den Arbeitsräumen brach er die Schränke und Schubladen auf, wobei er aus einer Geldkassette einen sehr geringen Bargeldbetrag erbeuten konnte. Anschließend flüchtete er, wobei er einen Sachschaden von mindestens 5000 Euro hinterließ, der in keinem Verhältnis zur Beute steht.

Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten an allen drei Tatorten Spuren. Die Ermittlungen dauern an.

Gefährlicher Gasaustritt

Reutlingen - Sehr viel Glück hatte eine Familie am Sonntagabend in der Sickenhäuserstraße in Reutlingen. Als sie um 22 Uhr für ihr fiebriges Kleinkind den Rettungsdienst anforderten und die Sanitäter die Wohnung betraten, schlug deren Gasalarmgerät an. Nach einem weiteren Test mit erneuter Alarmauslösung wurde deshalb die Feuerwehr gerufen, die entsprechende Messungen vornahm und der erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration auf den Grund ging. Wie schließlich festgestellt werden konnte, war ein undichtes Abluftrohr am gasbetriebenen Heizgerät schuld. Die Feuerwehr nahm das Gasbrennwertheizgerät außer Betrieb und lüftete die Räumlichkeiten.

Trotz Gurt schwer verletzt

Genkingen - Nicht angepasste und zu hohe Geschwindigkeit ist die Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 19 Uhr auf dem Roßbergweg unweit des Roßbergturms ereignete. Ein 38-jähriger Tübinger war mit seinem Audi auf dem schmalen und abfallenden Roßbergweg vom Turm kommend in Richtung Genkingen unterwegs.

Etwa 400 Meter unterhalb des Roßbergturms geriet er mit seinem Wagen im Verlauf einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, krachte mit der rechten Seite gegen drei Metallpfosten und stieß anschließend frontal gegen einen etwa 40 Zentimeter starken Baum.

Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass der Fahrer trotz Sicherheitsgurt und ausgelösten Airbags mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe prallte und dabei schwer verletzt wurde. Er wurde in eine Klinik gebracht.

Handfeste Streiterei

Tübingen - In einer handfesten Keilerei endeten die Streitigkeiten unter zwei Betrunkenen am frühen Dienstagmorgen gegen 0.45 Uhr in Tübingen. Bereits zuvor waren in einer Bar in der Wilhelmstraße der 20-jähriger Echterdinger und der 21-jähriger Ludwigsburger in Streit geraten. Im Bereich der Taxi-Zentrale in der Wilhelmstraße trafen die beiden betrunkenen Streithähne wieder aufeinander. Im Verlauf der jetzt handgreiflich ausgetragenen Disputs versetzte der Jüngere dem Älteren einen Fausthieb, woraufhin dieser zu Boden ging. Der Ludwigsburger musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden, wo seine Blessuren ambulant behandelt wurden. Der Echterdinger wird sich wegen Körperverletzung strafrechtlich verantworten müssen. Worum es bei der Auseinandersetzung ging, ist nicht bekannt.

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