Aufruf zur Solidarität mit Tibet

Die weltweite Aktion "Eine Flagge für Tibet" ruft am 10. März zur Solidarität mit Tibet auf. Auch die Zollernstadt beteiligt sich wieder.

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Die Stadt Hechingen beteiligt sich zusammen mit der Regionalgruppe Neckar-Alb der Tibet Initiative Deutschland (TID) an der Protestaktion und lässt in diesen Tagen die tibetische Flagge am Flaggenmast des Rathauses wehen.

Die Aktion steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Andreas Starke, dem Oberbürgermeister der Stadt Bamberg. So wie vor dem Rathaus in Hechingen zeigen wieder mehrere Städte aus der Region zusammen mit Hunderten von weiteren deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen die tibetische Flagge öffentlich, um ihre Unterstützung für den gewaltlosen Kampf der Tibeter gegen die Unterdrückung zu erklären.

Anlass und Höhepunkt der Kampagne ist der 10. März, Gedenktag des tibetischen Volksaufstandes von 1959, der von der chinesischen Besatzungsmacht blutig niedergeschlagen wurde und in der Folge 87000 Tibetern das Leben kostete. Mindestens 170000 der sechs Millionen Tibeter müssen bis heute im Exil leben.

Aufgrund ihrer Symbolik ist die tibetische Nationalfahne in Tibet streng verboten. Ihr Besitz oder das öffentliche Zeigen zieht für die Tibeter, auch selbst für Ausländer, harte Strafen nach sich. "Umso wichtiger ist es, dort Flagge zu zeigen, wo freie Meinungsäußerung garantiert ist. Die beteiligten Städte setzen damit ein Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk, das seit der militärischen Besetzung durch China 1949/50 massiv unterdrückt wird. Sie erinnern zudem daran, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind. Es geht in einem hohen Maße auch um die Frage von Recht und Unrecht; Unrecht, das dem tibetischen Volk bis heute angetan wird. Wir sind sehr alarmiert von den Entwicklungen in Tibet. Mittlerweile haben sich mindestens 136 Tibeter aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik selbst verbrannt. Die chinesische Regierung setzt aber weiterhin auf Gewalt, und die internationale Gemeinschaft schaut weg", so Jürgen Detel von der Gruppe Neckar-Alb der Tibet Initiative Deutschland zu den Hintergründen der Aktion.

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