Auf der Jagd nach dem Hochschulabschluss

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"Irgendetwas mit Mode machen." - Immer mehr Schüler äußern nach ihrem Schulabschluss diesen Wunsch. Doch wie den Weg in die Modebranche finden? Die Zahl der Ausbildungseinrichtungen ist groß. Sich zu entscheiden fällt da nicht immer leicht. Viele Bewerber orientieren sich bei ihrer Wahl daran, mit welchem Titel sie abschließen können. Darauf reagiert nun auch die Modefachschule Sigmaringen.

Die seit über 100 Jahren bestehende Schule stellt sich völlig neu auf. Durch eine Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule Berlin ermöglicht das "Staatlich anerkannte Berufskolleg für Mode und Design" seinen Schülern jetzt auch den Abschluss zum Bachelor of Arts Fashion Management. Die Christiane- und-Hartmut-Hopf-Stiftung" sponsert den Weg zum Bachelor und trägt rund ein Drittel der Kosten der Studiengebühren. Hartmut Hopf, Leiter der Modefachschule Sigmaringen: "Durch die Jagd auf Titel wurde es auch für eine renommierte Schule wie die unsere nötig, den Schülern diese Möglichkeit zu eröffnen." Die Schule genieße zwar nach wie vor einen sehr guten Ruf, müsse sich aber diesem Trend öffnen. "Auch wir bieten damit einen qualifizierten Studienstandort", so Hopf.

Das Studium im Bereich "Fashion Management" dauert sechs Regelstudiensemester. Wer danach den Master machen möchte, hat die Möglichkeit, an der Steinbeis-Hochschule oder an anderen Universitäten weiter zu studieren. "Es ist also sogar denkbar, dass ein ,Staatlich geprüfter Designer' made in Sigmaringen später sogar seinen Doktortitel im Bereich Management erreicht", erklärt Hopf. Um den Abschluss als Bachelor zu integrieren, wurde das Ausbildungskonzept der Schule vollkommen überarbeitet.

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