Anwohner befürchten Lärm

Die Rangendinger Mehrzweckhalle eignet sich prima, um dort groß zu feiern. Bis zu 1200 Gäste haben Platz. Dafür gibt es jetzt endlich mehr WC-Anlagen. Über eine Raucherecke wird noch diskutiert.

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An der Rangendinger Mehrzweckhalle sollen in einem Anbau zum Kunstrasenplatz hin neue WC-Anlagen und ein Außenbereich geschaffen werden.  Foto: 

Wenn eine Band die Halle rockt oder es darin mal wieder närrisch zugeht - in der Rangendinger Sport- und Mehrzweckhalle lässt sich bekanntlich ausgezeichnet feiern. Wenn nur nicht immer das Schlangestehen vor den Toiletten wäre. Doch jetzt wird Abhilfe geschaffen.

Bisher finden sich hier sechs Damen- und drei Herrentoiletten mit je zwei Waschbecken und vier Urinale. Jetzt kommen 16 Damen- und sechs Herrentoiletten mit je drei Waschbecken sowie acht Urinale hinzu. Angebaut wird an der Nord-West-Seite der Halle in Richtung Kunstrasenplatz. Platz für einen kleinen Lagerraum wird dabei auch noch geschaffen.

Ein dritter Notausgang, aus Sicherheitsgründen bei dem Gedränge in der Halle erforderlich, wurde ja bereits eingebaut. Zwischen diesem neuen Notausgang und der neuen WC-Anlage bleibt eine kleine Fläche, die, so zumindest der Vorschlag, vielleicht als Raucherecke genutzt werden könnte. Allerdings haben die Anwohner Bedenken geäußert, sie fürchten den Lärm durch das (spät-)abendliche Geplauder beim Rauchen. Schallschutz müsste also dringend her, so Bürgermeister Johann Widmaier. Er denkt nicht unbedingt an eine feste Mauer, sondern eher an "Schallschutzelemente", vielleicht ließe sich ein Teilbereich sogar überdachen. "Doch das muss die Detailprüfung klären."

Zumal sich die Vereine wohl noch gar nicht so sicher sind, ob sie den Raucherbereich dort unbedingt haben wollen. Da der Notausgang direkt ins Freie führt, würde ein ständiges Öffnen der Tür zumindest im Winter für unangenehmen kalten Zug in der Halle sorgen.

Sollte die Raucherecke wegfallen, wird der Bereich einfach als Hoffläche genutzt. Keine Bange: Nachrüsten kann man immer noch. Für WC-Anlagen und Außenbereich hat der Gemeinderat 354 000 Euro veranschlagt.

Stichwort Außenanlage: Auch um das Mehrgenerationenhaus in Höfendorf soll es schöner werden. Im wesentlichen geht es hier um den Spielplatz für die Kleinkinder plus Umgebung. Der Parkplatz des Mehrgenerationenhauses ist erst einmal außen vor. Er soll zusammen mit dem Kirchenbereich gestaltet werden.

Mit 67 636 Euro legte die Firma Dehner und Dieringer das günstigste Angebot vor - und bekam am Montagabend vom Gemeinderat den Zuschlag. Damit liegen die Kosten allerdings rund 7000 Euro über der Schätzung. Hinzu kommen übrigens auch noch die Kosten für die Spielgeräte. 20 000 Euro sind dafür vorgesehen.

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