Als die Presse nach dem Krieg wieder frei war

Über den Wiederbeginn einer freien Presse in Hohenzollern und Oberschwaben ab dem Jahr 1945 berichtet der Hohenzollerische Geschichtsverein.

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Der Wiederbeginn einer freien Presse in Hohenzollern und Oberschwaben ab 1945 ist Gegenstand eines Vortrages, den Dr. Fred Sepaintner, Vorstandsmitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, auf Einladung des Landkreises Sigmaringen, des Landesarchivs und des Hohenzollerischen Geschichtsvereins am kommenden Dienstag, 28. Januar, um 20 Uhr im Staatsarchiv Sigmaringen hält.

Nach der "Gleichschaltung" und damit weitgehenden Zerstörung der Presselandschaft in der Zeit des Nationalsozialismus gab es 1945 einen Neuanfang. Dafür hatten die Siegermächte einen gesetzlich fixierten Rahmen vorgegeben. Der Referent schildert, wie unter diesen Vorzeichen im amerikanischen Württemberg-Baden, dem Nordteil des heutigen Bundeslandes, und in der französischen Zone, in (Süd-)Baden und Südwürttemberg-Hohenzollern, dieser Neuanfang realisiert wurde. Er geht den Fragen nach, wie sich Amerikaner und Franzosen an ihre eigenen Vorgaben hielten, und ob es Kontinuitätslinien zur Zeit vor 1933 gab. Wie wurden welche Zeitungen gegründet? Wer waren die Gründer der bis heute gelesenen Zeitungen?

Sepaintner ist auch Herausgeber der Reihe Baden-Württembergische Biographien. Band 5, der im Anschluss an den Vortrag vorgestellt wird, behandelt die Gründerpersönlichkeiten fast aller großen Zeitungen des Landes nach dem Krieg und exemplarisch auch Journalisten der frühen Nachkriegszeit.

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