Albverein wird 125 Jahre alt

Der Ortsgruppe Hechingen des Schwäbischen Albvereins steht ein großes Fest bevor: Im September feiert sie zwei Tage lang ihr 125-jähriges Bestehen.

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Beim Hechinger Albverein ist es abwechslungsreich - auch mit Orchideentaufe.

Der Termin für das Jubiläum des Albvereins Hechingen steht bereits fest: Am 13. und 14. September soll der 125. Geburtstag groß gefeiert werden. Das Festwochenende wird laut Vertrauensmann Rainer Müller mit einem Festabend in der Festhalle in Stetten eröffnet. Es sollen nette und unterhaltsame Stunden werden. Musikalisch umrahmt wird der Abend, bei dem es Grußworte und Ehrungen geben soll, von den Gnadental-Swingers, einer kleinen Besetzung der Musikkapelle Stetten. Einladungen sind schon verschickt an den Landrat, den Präsidenten des Albvereins und den Gauvorstand.

Der Sonntag, 14. September, hat es dann in sich. Der Tag steht ganz im Zeichen des Gauwander- und Familientages. Alle 40 Ortsgruppen des Zollergaus wandern sternförmig auf die Stettener Festhalle zu. Rainer Müller geht von von 500 bis 600 Teilnehmern aus, die zur Mittagszeit erwartet und verköstigt werden müssen. Ein Festzelt soll zusätzlichen Platz. Für 13.30 Uhr sind Redebeiträge vorgesehen. Da jede helfende Hand gefragt ist, werden die Mitglieder der Ortsgruppe Hechingen von der Narrhalla Hechingen kostenlos unterstützt. Der Schwäbische Albverein sicherte im Gegenzug zu, die Narrhalla beim großen Narrentreffen 2016 zu unterstützen.

Wie abwechslungsreich das Programmangebot der Ortsgruppe Hechingen ist, wurde bei der jüngsten Unternehmung deutlich: Die Wanderer waren mit einem Reisebus und annähernd 50 Teilnehmern bei der Villinger Orchideentaufe.

Dort konnte man sich zunächst einer Stadtführung anschließen, die Vertrauensmann Rainer Müller leitete. Durch das Riettor ging es in die historische Innenstadt. Der erste Halt war beim Franiskaner Kulturzentrum. Vorbei am alten Rathaus bis hin zum Münsterplatz und dem Münsterbrunnen führte der Weg weiter. Der Münsterbrunnen war Vorbild des Hechinger Rathausbrunnens und wurde von dem inzwischen verstorbenen Künstler Klaus Ringwald entworfen und gestaltet.

Danach fuhr die Gruppe mit dem Bus ins Industriegebiet zum Gartenzentrum Späth. Dort wurden die Hechinger bereits erwartet, und in einer einstündigen Führung wurden verschiedene Orchideen erklärt und gezeigt. Die über 1000 Orchideen in 120 unterschiedlichen Sorten beeindruckten die Albvereinler ungemein. Zum Abschluss gab es eine Orchideentaufe, welche in dieser Form noch keiner der Teilnehmer miterlebt hatte. Danach ging es wieder nach Hause - unvergessliche Eindrücke im Reisegepäck.

Eine Besonderheit gab es bei dieser ersten Omnibusfahrt im Jubiläumsjahr ebenfalls zu vermelden: Sowohl das älteste wie auch das jüngste Mitglied der Ortsgruppe Hechingen hatte an dieser Wanderfahrt teilgenommen.

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