Lehrer verabschieden sich mit Tränen aus der Gemeinschaftsschule

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Konrektorin Karin Brock und Rektorin Andrea Jetter mit den scheidenden Kolleginnen und Kollegen Simeon Handte, Johanna Jäger-Küchlin, Elvira Götze, Ulrika Lohmüller, Bernd Eckenwalder, Viola Dyjas, Bernd Kleiner und Katrin Huber (von links nach rechts).  Foto: 

Vor allem der Abschied von einem „wunderbaren“, gar „traumhaften“ Kollegium rührte am Mittwoch beim Abschied von der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen am Standort Rangendingen manchen Pädagogen zu Tränen.

Gewürdigt wurden deren Verdienste von Schulleiterin Andrea Jetter. Allen voran jene der Kollegen, die in den Ruhestand „entlassen“ wurden.

Da wäre zunächst Johanna Jäger-Küchlin. Ein „leuchtendes Vorbild“ für Schüler und Lehrer gleichermaßen sei sie gewesen. Die Neu-Pensionärin selbst gestand ganz offen: Als sie 2008 an die Rangendinger Schule kam, sei diese nicht ihre erste Wahl gewesen. Heute jedoch könne sie mit Überzeugung „Rangendingen first“ sagen.

Der zweite im Bunde der künftigen Rentner ist Bernd Kleiner. Er lehrte 39 Jahre in der Starzelgemeinde. Die Schüler hätten ihn als guten Verbindungslehrer geschätzt, die Kollegen seinen verlässlichen Charakter. Kleiner selbst, der in Wangen („bleibt man gerne hangen“) zuhause ist, attestierte seiner langjährigen Wirkungsstätte: „In Rangendingen lässt man einen nicht gerne springen.“

In den Ruhestand verabschiedet wurde schließlich auch Bernd Eckenwalder. In 37 Jahren an der Rangendinger Schule habe er seine Schüler vor allem für den Fußball begeistert; seinen Mitstreitern sei er stets mit uneingeschränkter Offenheit begegnet und sei immer bereit gewesen zu helfen, wenn Not am Mann war. Eckenwalder seinerseits erinnerte sich an die Antwort Pfarrer Norbert Dilgers auf seine Frage, wie er denn den Ruhestand angehen wolle: In der ersten Woche werde er sich ganz ruhig in den Schaukelstuhl setzen, in der zweiten dann beginnen, ganz langsam zu schaukeln… Ganz so ruhig wolle er, Eckenwalder, es nicht angehen.

Des Weiteren verabschiedet wurde Simeon Handte – er wechselt als Konrektor nach Mössingen. Katrin Huber beabsichtigt nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr, das sie an der Gemeinschaftsschule verbracht hat, ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Die Religionspädagogin Ulrika Lohmüller wird an anderen Bildungseinrichtungen benötigt. Elvira Götze kehrt zurück an ihre Stammschule, die Weiherschule in Hechingen. Und Viola Dyjas tritt eine Stelle an der Grundschule Nagold-Iselshausen an.

Ein letztes Dankeschön richtete die Schulleitung an ihre „unersetzliche“ Sekretärin Petra Vötsch. Weil ohne sie „nichts geht“.

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