„Gruaba“ vom Feinsten bei der Johannesbrücke

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Die Spender Evelin und Adolf Bader nahmen zusammen mit Jürgen Haas vom städtischen Sachgebiet Tiefbau (rechts) das neue Bänkle bei der Hechinger Johannesbrücke in Augenschein.  Foto: 

Ein „Bänkle“ ist eine feine Sache, vor allem wenn das „Gruaba“ noch mit einer interessanten Aussicht verbunden ist. Hechingen ist jetzt dank Adolf und Evelin Bader um ein gemütliches Eckchen reicher. Das Ehepaar aus der Schadenweiler Straße hatte im vergangenen Dezember bei der Einweihung der barrierefreien Rampe zur Johannesbrücke spontan beschlossen, für die Fläche zwischen Rampe und Starzel eine Sitzbank zu spenden.

Das stabile und formschöne Modell ist jüngst aufgebaut worden – mit Blick auf die Johannesbrücke samt Brückenhäuschen und Nepomuk. Die Baders nahmen es zusammen mit Jürgen Haas, Leiter des städtischen Sachgebiets Tiefbau, in Augenschein.

Es ist anzunehmen, dass die Bank rege genutzt wird. Die benachbarte Rampe war auf Anregung der Anwohner gebaut worden, denn durch den Wegfall der Fußgängerbrücke beim ehemaligen Aviona-Gebäude waren Staig und Johannesbrücke auf dem direkten Weg nur über Treppen zu erreichen. Und die Rampe wird gut frequentiert, sei es durch Senioren mit Gehhilfen, Eltern mit Kinderwägen oder Radfahrer.

Gefördert wurde die Rampe durch das städtische Mobilitätsprojekt „Barrieren abbauen“. Die hierfür eingestellten Finanzmittel nutzen Jürgen Haas und seine Kollegen, um im Rahmen von Tiefbaumaßnahmen barrierefreie Wege zu schaffen. Etwa durch Randsteinabsenkungen oder eben die Rampe zur Schadenweiler Straße, die – zusammen mit dem „Bänkle“ - den Platz um die Johannesbrücke noch
attraktiver macht.

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