Ermantraut zieht positive Bilanz nach Kinderfest

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Es hat einfach alles gepasst, resümiert Franz Ermantraut nach vier Tagen Irma-West-Kinder- und Heimatfest. Und er setzt noch eins drauf: „Alles war wirklich supertoll.“ Beginnend am Freitagabend mit den Dirndlknackern, die doch sehr viel mehr Publikum als sonst zum Festauftakt in den Weiher gelockt hätten. Weil’s halt auch mal „was ganz Neues war“ – und den Hechingern offenkundig gut gefallen hat.

Davon profitiert hätten natürlich auch die Vereine, die mehr Gäste als üblich zu bewirten hatten – „und so soll’s schließlich auch sein“. Und die Schausteller? Hatten die kein Problem mit der „Konkurrenzveranstaltung“? Nein, sagt der Vorsitzende der Irma-West-Gemeinschaft. Sie seien lange vorab über das Open-Air-Konzert informiert gewesen – und sowieso zähle der Vergnügungspark traditionell am Sonntag nach dem Umzug sowie am Montag die meisten Besucher.

Ebenso zufrieden ist Franz Ermantraut mit der Resonanz auf die Festhandlung am Samstagabend und mit den vielen Zuschauern am Straßenrand beim Kinderumzug am Sonntag – der in diesem Jahr übrigens um rund 500 Teilnehmer stärker besetzt war. Dafür sorgten die auswärtigen Gäste – allen voran der kleine und der große Siedershof aus Schwäbisch Hall, die mit rund 150 Aktiven in die Zollernstadt gereist waren. Dazu kamen der Musikverein Heselwangen, die Rutentrommler aus Ravensburg ­sowie die Jugendgruppe des ­Landesverbands der Fahnenschwinger.

Ermantrauts persönlicher Höhepunkt des Kinderfests ist immer der Montagvormittag, wenn, wie in diesem Jahr, rund 350 Kinder aus sozial schwachen Familien und Behinderteneinrichtungen erst von den Schaustellern zum Karussellfahren und danach von der Irma-West-Gemeinschaft zum Mittagessen eingeladen sind. „Die Freude und Dankbarkeit dieser Kinder – da sieht man, wofür wir das ganze Jahr arbeiten.“ Mit wir meint der Vorsitzende sein ganzes Team, ohne dessen tatkräftige Mitarbeit die Organisation des Kinderfests nicht zu stemmen wäre. Und wenn er schon mal dabei ist: „Könnten wir die Arbeit noch auf ein paar Schultern mehr verteilen, wäre uns das schon eine Erleichterung.“

Ein letztes Lob richtet Franz Ermantraut an die Hechingerinnen und Hechinger: „Manchmal sind sie vielleicht ein bisschen träge, aber wenn Kinderfest ist, dann sind sie alle da. Da merkt man genau, das ist ihrer aller Heimatfest.“

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