Weihnachten im Container

Hechingen.  Zum Jahresende hat den Ausschuss "Mission Eine Welt" der Gemeinde St. Jakobus noch eine gute Nachricht erreicht: Die beiden Container mit Hilfsgütern sind kurz vor Weihnachten in Gitega eingetroffen.

Damit, so hat am Donnerstag Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer wissen lassen, kamen auch die vielen Sachspenden aus Hechingen gleichsam als Weihnachtsgeschenk bei den behinderten Kindern im Zachäus-Haus an. Die Freude war riesig. Der Transport nach Burundi hatte annähernd drei Monate gedaudert. Damit hat die Aktion, die der Ausschuss der Hechinger Pfarrgemeinde im Juli begonnen hatte, noch im Jahr 2010 ihr gutes Ende gefunden.

Freilich wird die Sanierung der Toiletten und Waschräume mehr kosten als die 10 000 Euro, die die Hechinger Delegation im November als Spende der Gemeinde überbracht hatten. Schwester Candida zeigte sich trotzdem in einem Telefonat zuversichtlich, dass die Sanierung zu Ende gebracht wird. Es sind nämlich zur Zeit zehn deutsche Freiwillige in Gitega, um die Arbeiten selbst vorzunehmen.

Der Ausschuss kann damit auf ein sehr intensives und erfolgreiches Jahr zurück blicken. Karl Heinz Schäfer schreibt: "Durch die Mithilfe vieler ist es gelungen die christliche Botschaft der Nächstenliebe in wirksame Hilfe umzusetzen."

Ende September waren die beiden Großcontainer mit Hilfsgütern für das Zachäus-Haus, die der Ausschuss "Mission Eine Welt" im Sommer gesammelt hatte, von der Firma Fischer in Waldachtal aus auf ihre lange Reise gegangen. Die Seefracht-Container sind über zwölf Meter lang und waren voll beladen mit Hilfsgütern für das Behindertenheim der Bene-Tereziya-Schwestern in Gitega. Mit dabei war das Material aus Hechingen. Nach einem Aufruf hatte die Bevölkerung eifrig gespendet: Von Stoffen für die Schneiderei bis zu Schulmaterial für die behinderten Kinder, von Brillen bis zu Rollstühlen oder einer Gitarre. Mitglieder des Ausschusses hatten alles in drei Transporten nach Waldachtal gebracht.

Finanziert haben den drei Monate dauernden Transport der Fischer-Firmenchef Prof. Klaus Fischer und die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Ankunft des Transports war zunächst schon für Mitte November erwartet worden. Eine Delegation der katholischen Pfarrgemeinde Hechingen hat sich vom 3. bis zum 17. November im Zachäus-Haus aufgehalten (wir berichteten).


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


Autor: SWP | 31.12.2010

Google 1+

Wulff gerupft und k.o.

Rheinland Spott über Politiker und vor allem über Christian Wulff. Der Ex-Bundespräsident hat am Rosenmontag im Rheinland sein Fett wegbekommen. Zweimal binnen Tagen waren die Motivwagen umgebaut worden.... mehr

Ulm: Verkehr staut sich am Bleicher Hag

Ulm Autofahrer sind empört, Anwohner genervt und die Stadt ahnungslos. Seit Ende des Sommers 2011 parken die Anwohner am Bleicher Hag am Eselsberg komplett auf der Straße. Das sorgt für allerhand Unmut.... mehr

Ulm feiert seinen OB

Ulm Ein Empfang in ulmischer Bescheidenheit sollte es sein zu Ivo Gönners 60. Geburtstag. Das war es - und auch nicht. Dafür sorgten die Gäste. Wer Rang und Namen hat in der Stadt und drumherum war da.... mehr

Schülerin aus Dornstadt ist Kandidatin bei "Germany's next Topmodel"

Priska Veith ist 19 Jahre alt, Schülerin und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Naja fast, denn sie ist auch Kandidatin bei einer der bekanntesten Castingshows überhaupt: „Germany’s next Topmodel“.... mehr

Pannenfahrer auf A8 von Auto erfasst und getötet

Gruibingen Nach dem Brand seines Lastwagens ist ein 43 Jahre alter Mann auf der Autobahn 8 bei Gruibingen (Kreis Göppingen) von einem Kleinlaster erfasst und tödlich verletzt worden.... mehr

Moll spendet Sitzungsgeld den Parkschützern

Neu-Ulm Dass ein Stadtrat aus Protest eine Stadtratssitzung verlässt, weil er, fern der Tagesordnung, keine Erklärung zu Stuttgart 21 vorlesen durfte, kommt gewiss nicht alle Tage vor. So aber geschehen in dieser Woche in Person des Neu-Ulmer Grünen Wolfgang Moll.... mehr