Kinder brauchen Frieden bleibt einzig
Hechingen. "Kinder brauchen Frieden bleibt Kinder brauchen Frieden!" Mit dieser Feststellung will die Vorsitzende mit etwaigen Unsicherheiten aufräumen.
Cornelia Bierlmeier hat sich jetzt in einem offenen Brief an alle Mitglieder, Paten, Freunde und Gönner des Vereins Kinder brauchen Frieden gewandt. Darin nimmt sie Stellung zur Zukunft der Hilfsorganisation - weil immer wieder die Frage auftauche, "was denn bei uns los ist". Nach dem Tod ihres Mannes Michael Bierlmeier sei eine Menge Arbeit auf den geschäftsführenden Vorstand zugekommen. All die Arbeit, die ihr Mann geschultert habe, und einiges was liegen geblieben sei, habe zuletzt auf den Schultern der zweiten Vorsitzenden und des Kassierers gelastet. Schnell habe sich jedoch herausgestellt, dass sich der gesamte Vorstand aus Hechingen in dieser emotional sehr belasteten Zeit zu einem starken Team entwickelte, das all diese Dinge aufarbeitete und auch in den Griff bekam.
Diesen Menschen und allen, die den Verein auch in dieser Phase unterstützt haben, gilt Cornelia Bierlmeiers tief empfundener Dank: "Ohne sie gäbe es den Verein wahrscheinlich nicht mehr."
Schon vor dem Tod ihres Mannes habe ein Tagungswochenende stattgefunden, um den Verein aufgrund der gewachsenen Aufgaben neu zu strukturieren. Da sich in den Gruppen in Koblenz und Bonn schon länger die Tendenz und der Wunsch abzeichnete, eigenständig zu werden, seien in diesem Rahmen auch verschiedene Möglichkeiten wie die eines Dach- oder Zentralverbandes besprochen worden. Am Ende habe die Entscheidung gestanden, drei eigenständige Vereine zu bilden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sei bei der Mitgliederversammlung am 28. Februar getan worden. Dabei aber mit deutlicher Mehrheit entschieden worden, der Name nicht weiterzugeben. "Damit", sagt die Vorsitzende, "wird es weiterhin nur einen Verein Kinder brauchen Frieden geben, der seine Heimat, seine Basis in Hechingen und Umgebung haben wird." In ihm können, dürfen und sollen sich auch weiterhin alle Menschen für Kinder in der Welt engagieren können, egal wo sie wohnen oder arbeiten.
Sicher sei die Zeit bis zur Mitgliederversammlung nicht nur von eitel Sonnenschein, sondern auch von vielen ungeklärten Fragen, Trauer und viel mühsamer Arbeit geprägt gewesen. Jedoch könne sie, Cornelia Bierlmeier, versichern, dass die Projekte und die Kinder zu keinen Zeitpunkt gelitten haben. "Wir haben viel für Kinder in dieser Welt erreicht, und wir möchten noch mehr erreichen", hofft die Vorsitzende auch weiterhin auf die Unterstützung und das Vertrauen der Unterstützer und Förderer. "Die Kinder brauchen Sie! Und die Kinder sind es, um die es geht."
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13.03.2010
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Cornelia Bierlmeier
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