Gute Pflege ist Vertrauenssache

Schwer ist die Entscheidung immer. Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, stehen Angehörige vor vielen Fragen.

Schaffen wir die Pflege alleine, brauchen wir ambulante Hilfe und wenn ja: Wie finden wir sie?

Die Auswahl eines Pflegedienstes ist Vertrauenssache. Deshalb lassen sich Pflegebedürftige und ihre Angehörige besser immer von mehreren Pflegediensten beraten und entscheiden dann nach persönlichen Bedürfnissen. Zu welchen Zeiten steht der Pflegedienst zum Beispiel zur Verfügung. Zudem sollte sich jemand die Wohnräume des Pflegebedürftigen anschauen. Nur dann können individuelle Gegebenheiten bei den Leistungen berücksichtigt werden. Insbesondere für die Pflegebedürftigen ist ein Ansprechpartner in Form einer Fachkraft wichtig.

Im Gespräch sollte geklärt werden, mit wie vielen Pflegern die pflegebedürftige Person in Kontakt kommt. Mehr als zwei oder drei Personen sollten es aus Erfahrung nicht sein. Pflege ist Maßarbeit und muss dem persönlichen Bedarf entsprechen. Lückenlose Beratung ist deshalb sehr wichtig. Schwachpunkte in den Beratungen lagen zum Beispiel bei den Kombinationsleistungen (individuelle Zusammenstellung von eigener und fremder Pflege).

Versichert können beispielsweise den gewährten Zuschuss auf einen Pflegedienst und private Helfer aufteilen. Außerdem kann als weitere Unterstützung einmal jährlich eine Kurzzeitpflege beantragt werden, etwa als Urlaubsvertretung für pflegende Angehörige.


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31.07.2010

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