Für Auge, Ohr und Gaumen
Weilheim. Vor drei Jahren fand das erste Scheunenfest der Weilheimer Vereine rund um die Bins statt. Der überwältigenden Resonanz wollen die Veranstalter jetzt mit einer Neuauflage am gleichen Ort Rechnung tragen.
Im April war das erste Treffen der teilnehmenden Vereine. Mit dabei sind in zwei Wochen: Hutzlabäuch, Feuerwehr, Sportverein, Musikverein, Obst- und Gartenbauverein und der Kindergarten. Bei weiteren Terminen wurden die näheren Modalitäten und die Programmabfolge festgelegt.
Am Samstag, 18. September, ist m 16 Uhr der Fassanstich, zu dem der Musikverein Weilheim aufspielt. Am späten Nachmittag und am Abend werden in den Scheunen schwäbische Köstlichkeiten angeboten. Maultaschen, Schlachtplatten, Bauernvesper, Hähnchen vom Holzkohlegrill, Schnitzel, Wurstsalat, Bratwürste und Rote warten auf hungrige Gäste. Ab 19 Uhr gibt es zu den Gaumenfreuden einen Ohrenschmaus mit Scheunenmusik. Am späteren Abend wartet das ehemalige "Lamm" mit Barbetrieb auf.
In die zweite Runde geht es am Sonntag, 19. September, ab 10.30 Uhr. Besichtigt werden können historische Traktoren und Motorräder. Letztere wecken in manch älterem Betrachter wehmütige Erinnerungen. Die Kapelle "Honk & Blow" des Musikvereins Bierlingen hatte bereits beim Sommerfest der Weilheimer Musik für beste Stimmung und Unterhaltung gesorgt. Am Sonntag werden sie ab 11 Uhr erneut ihre Fähigkeit zu begeistern unter Beweis stellen. Für die Kinder gibt es Dosenwerfen, Straßenspiele und ab 14 Uhr Kinderschminken. Selbstredend sorgen die Vereine über die Mittags- und Nachmittagszeit wieder fürs leibliche Wohl. Wer sich mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen will, ist beim Angebot des Kindergartens bestens aufgehoben. Drehorgelspieler Hans Wetzel aus Hirrlingen wird sein Instrument wieder zugunsten krebskranker Kinder erklingen lassen. Gegen 15 Uhr ist ein Hammellauf vorgesehen. Als Preis winkt ein echter Hammel. "Wie viele Liter Saft ergeben die in diesem Behälter lagernden Trauben?" lautet die Schätzfrage. Die Auflösung folgt gegen 16 Uhr. Dann werden die Weinbeeren gemostet. Gegen 17 Uhr wird Gretel Kommer, die Nachwächterin aus Balingen, das offizielle Festende verkünden.
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Autor: BERND ULLRICH | 04.09.2010
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Deftig muss es sein im Herbst. Und zur Not nimmt man einfach das gute Taschenmesser. Foto: Bernd Ullrich
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