72-Stunden-Aktion: Sie schaffen wie die Bären

Überall in Hechingen sind junge Leute am Organisieren, Planen und Werkeln. Die 72-Stunden-Aktion kommt offenkundig gut voran.

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Noch nicht einmal einen Tag alt, war die Aktion gestern doch schon weit fortgeschritten. So klebte zur Mittagszeit bereits die neue Farbe am Gemeindehaus Stein oder waren bereits die Umrisse einer Bühne zu erkennen, welche die Hechinger Ministranten für eine Schwarzlicht-Theateraufführung im Gemeindehaus benötigen. (Sie findet morgen um 14.30 Uhr im Gemeindehaus statt, es wird Kaffee und Kuchen verkauft. Die Jugendlichen hoffen auf viel Besuch, da der Erlös einem sozialen Zweck zugute kommt. Daher sind auch Spenden willkommen.)

Richtig schuften mussten die Hechinger Pfadfinder. Ihre Aufgabe lautet, den Garten des Marienheims zu verschönern. Dazu gehört unter anderem, einen Zaun zu errichten oder ein Hochbeet anzulegen.

In Schlatt war die Arbeit am frühen Nachmittag so gut wie getan. Allerdings nur, was die Vorbereitungen anbelangt: Plätzchen backen (es duftete im Pfarrhaus!), Blumengestecke binden, Musikstücke einstudieren. Der eigentliche Einsatz der Minis folgt heute. Sie gestalten einen Begegnungsnachmittag mit den Senioren des Wohnheimes St. Elisabeth in Hechingen.

Derweil wurde in Boll gesägt, geschraubt, genagelt und gehämmert. Ob die 15 bis 20 Waldbienenhotels bis zum morgigen Einweihungsfest fertig werden? Angesichts des Feuereifers, der an den Tag gelegt wird, schaut es jedenfalls ganz danach aus.

Auch in Sickingen gaben die Jugendlichen gestern alles. Ihr Auftrag ist es, ein Gemeindefest zu organisieren. Zunächst verteilten die 15 Kinder die Einladungen für das Fest, das am Sonntag ab 11.30 Uhr in der Sickinger Halle stattfindet. Zuvor wird Stadtpfarrer Dr. Benedikt Ritzler in der Sickinger St.-Antonius-Kirche verabschiedet. Beginn des Gottesdienstes ist 10.30 Uhr. Den Erlös spenden die Ministranten an Pater Heinrich Oesterle und sein Afrika-Projekt.

Sie liegen also zeitlich alle gut im Rennen. Das ist auch notwendig, denn wie berichtet, haben fast alle Gruppen noch Sonderaufträge erhalten. Aber die schaffen sie sicher auch noch. Hilfe von allen Seiten haben sie. Denn zweifelsohne stößt die Sozialaktion allenthalben auf große Sympathie.

Am Schluss wird gefeiert

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