72-Stunden-Aktion: Die Uhr tickt unaufhörlich

Bei der 72-Stunden-Aktion wussten ja eh schon vier von sechs teilnehmenden Hechinger Gruppen, was sie als Aufgabe erhalten würden. Alles kein Problem? Von wegen. Da staunten einige nicht schlecht.

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  • Beim Auftakt der 72-Stunden-Aktion staunten gestern einige der Teilnehmer nicht schlecht. Fotos: Matthias Badura 1/3
    Beim Auftakt der 72-Stunden-Aktion staunten gestern einige der Teilnehmer nicht schlecht. Fotos: Matthias Badura
  • Mit allem Notwendigen ausgestattet. Es konnte losgehen. 2/3
    Mit allem Notwendigen ausgestattet. Es konnte losgehen.
  • Die "fiesen" Koordinatoren Assfalg, Walter und Löffler. 3/3
    Die "fiesen" Koordinatoren Assfalg, Walter und Löffler.
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Rund einhundert Jugendliche waren gestern zum Hechinger Auftakt der 72-Stunden-Aktion ins Gemeindehaus St. Jakobus gekommen. Am Anfang fühlte sich die Atmosphäre im Saal noch etwas kühl an. Doch ein flottes Video mit dem offiziellen Song zur bundesweiten Aktion lockerte die Stimmung. Das ging ins Blut, das hatte Power.

Dann der große Moment: Simon Assfalg, Stefan Walter und Michael Löffler vom Koordinierungskreis erläuterten die Aufgaben, welche die sechs Gruppen zu lösen haben. Vier dieser Aufgaben waren schon vorab bekannt. Von daher nicht so spannend, das Ganze. Oder? Weil sie ein bisschen Würze in die Sache bringen wollten, hatten sich die drei Koordinatoren für diese Gruppen noch je eine zusätzliche Prüfung ausgedacht. Echt fies - für die dies machen müssen. Die jeweils anderen fandens natürlich prima. So müssen die Boller Ministranten nicht nur, wie bereits besprochen, 20 Bienenhotels bauen - nein, sie sollen auch noch einen sieben Meter langen Bienenstich backen. "Wir messen nach", warnte Walter.

Die Ministranten aus Schlatt hatten sich für einen Begegnungsmittag mit den Bewohnern des Pflegeheims St. Elisabeth entschieden. Nun sollen sie außerdem mit den Bettlägerigen des Heimes Bilder malen. Sickingens Minis stellen ein Gemeindefest auf die Beine. Zusätzlich wurde ihnen gestern geheißen, ein Mosaik anzufertigen. Die Aufgabe der Minis aus Stein lautete ursprünglich, das Gemeindehaus zu streichen. Jetzt wurden sie angehalten, auf jeden Fall eine Brotzeit einzulegen. Bei dieser Brotzeit müssen Bürgermeiserin Dorothea Bachmann und Kaplan Johannes Rümmele dabei sein. Motto: "Der Hannes und die Bürgermeisterin."

Nun wurde es wirklich spannend. Was würde auf die übrigen Hechinger zukommen? Umfangreiche Gartenbauarbeiten im Marienheim - macht wer? Stefan Walter ließ sich viel Zeit, bis er endlich die Antwort gab: Die Pfadis! Die Hechinger Minis dagegen - wieder ließ sich Walter Zeit - besorgen die Technik, während ein anderer Teil von ihnen heute in den Europapark nach Rust fährt, dort Schauspielunterricht nimmt, um am Sonntag im Gemeindehaus eine öffentliche Schwarzlichttheater-Vorstellung geben zu können. Damit stürmte alles nach draußen. Tempo, die Uhr tickt.

Auch in Melchingen, das ebenfalls zum Dekanat gehört, starteten gestern die Pfadfinder ihre 72-Stunden-Aktion. Sie machen unentgeltliche Dienstleistungen für jedermann. Die Salmendinger Pfadis erneuern den Pavillon auf Monk.

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