6,4 Prozent Rendite sind schon fein

Wenn's ums Geld geht, steht Sicherheit an erster Stelle. Gut 9,75 Millionen Euro hat die Gemeinde Rangendingen fest angelegt. Bislang allerdings fehlte eine verbindliche Richtlinie. Das wurde jetzt nachgeholt.

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In der Rangendinger Gemeinderatssitzung ging es um viel Geld. Für 354 000 Euro werden an die Sport- und Mehrzweckhalle mehr Damen- und Herrentoiletten angebaut (wir berichteten). Die Partygäste werden es danken, immerhin bietet die Halle gut 1200 Besuchern Platz.

Vergeben wurde der Endausbau der "Hanfländerstraße" im gleichnamigen Bietenhausener Neubaugebiet. Günstigster Bieter war die Firma Stumpp aus Balingen mit 104 843 Euro (brutto). Mit dem Endausbau der Straße "Am Sendelgraben" im Neubaugebiet "Winterrain" wurde die Firma Müller aus Albstadt beauftragt. Ihr Angebotspreis lag bei 105 686 Euro.

Für den Sportverein übernimmt die Gemeinde eine Bürgschaft. Das spart dem Verein bei der Bank einiges an Zinsen. Der Sportverein will bekanntlich nicht nur seine Kegelbahn zurückbauen, sondern in diesem Zuge auch gleich Büro-, Besprechungs-, Lager- und Archivräume schaffen. Der Verein rechnet mit Kosten von rund 25 000 Euro und will diese komplett über einen Bankkredit finanzieren. Ein Risiko für die Gemeinde durch die Ausfallbürgschaft bestehe nicht, versichert Vereinsvorsitzender Manfred Haug, da der Sportverein mit seinen 900 Mitgliedern "auch finanziell ein sehr gesunder Verein" sei.

Bei der jüngsten Prüfung durch die Gemeindeprüfungsanstalt wurde festgestellt, dass zwar die Gemeinde Rangendingen ihr Geld durchaus gut anlegt, eine entsprechende "Anlagenrichtlinie" aber fehlt. Das holte der Gemeinderat am Montagabend nach. Die Verwaltung gab dabei auch gleich Einblick, wo genau das Geld - immerhin 9,747 Millionen Euro - denn steckt: ein Teil bei der Sparkasse Zollernalb, ein Teil bei der Volksbank Hohenzollern. Alles schön sicher, der Anteil der Aktien darf nicht höher als 30 Prozent sein.

Mit einem Depot erzielte die Gemeinde 2014 eine Rendite von 6,4 Prozent. Das lässt nicht nur das Herz des Kämmerers Reinhard Stehle höher schlagen. Wenn 2015 eine Drei vor dem Komma stünde, wäre das schon toll, meinte Stehle. Eine Garantie auf den Fonds gibt es nicht, das kann auch mal ins Minus gehen.

Zum Schluss gab es noch ein Baugesuch. In der Göhrenstraße wird ein Mehrfamilienhaus gebaut. Wie sieht es mit den Stellplätzen aus, wollten die Gemeinderäte wissen. Sieben stehen im Baugesuch. Pro Wohnung zwei wären den Räten lieber. Das aber ist nicht Vorschrift.

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