Wo Schlepperfreunde glücklich sind

Auch der 2. Owinger Schlepperflohmarkt, diesmal in der Ortsmitte, war mit Hunderten von Besuchern und 50 Händlern ein voller Erfolg.

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Fachsimpeln, handeln und feilschen zwischen alten Traktoren: Der zweite Owinger Schlepperflohmarkt zog Hunderte von Besuchern in die Ortsmitte.  Foto: 

Frühlingswetter und Hunderte von Besuchern machten das Schlepperflohmarkts in Owingen zu einem Erfolg. Die über 20 Mitglieder der Schlepperfreunde Owingen hatten wegen der Bauarbeiten an der Eyachstraße und der Belegung des Festplatzes das Ortszentrum als Veranstaltungsort gewählt. Die Marktkulisse passte bestens und es kam echte Flohmarktatmosphäre auf. Sogar das Gelände einer Reparaturwerkstätte eines Händlers für Landmaschinen, Forst- und Gartengeräte konnte in die Marktfläche mit aufgenommen werden.

Die Besucher kamen aus dem näheren Umkreis, aber auch von weit her, um sich auf dem Schlepperflohmarkt umzuschauen und zu informieren, aber auch zu kaufen. Vor allem Ersatzteile, Werkzeug und Schrauben waren gefragt, die Stände dicht umlagert. Es wurde gefachsimpelt, gefeilscht und neue Kontakte geknüpft.

Hans-Jürgen Stifel, einer der Mitorganisatoren, berichtete von drei verkauften Traktoren. Dies sei eine Seltenheit, denn Käufer bräuchten meist noch Bedenkzeit, um sich zum Kauf zu entschließen. Aber hier hat wohl alles gleich gepasst: Die Marke, der Zustand und der Preis. Angeboten wurden vor allem Schlepper aus den 60er-Jahren der Marken Lanz, Deutz, Wahl und Fahr sowie auch ein Unimog, Baujahr 1968. Groß war die Auswahl an Maschinen, von gut erhalten bis reparaturbedürftig. Viele kleinere Gegenstände rund um die Gartenarbeit wechselten die Besitzer, ebenso ein ledernes Pferdegeschirr. Ein Hingucker war ein zum Schäferkarren ausgebauter Bauwagen mit eisernem Holzofen.

Hunger und Durst musste auf dem Schlepperflohmarkt gewiss niemand leiden, denn die Schlepperfreunde bewirteten auf dem Rathausplatz und in der Narrenzunftstube mit heißen Roten und Getränken sowie mit Kaffee und Kuchen. Die Bewirtung war der einzige Erlös, denn es wurden weder Eintritt noch Standgebühren erhoben.

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