Windkraft: Nabu will abwarten

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Intensiv befasste sich die Nabu-Gruppe Haigerloch bei ihrer Mitgliederversammlung im Schafstall in Stetten mit dem Thema „Windenergie – Vorranggebiet Hochwacht“. Vorsitzender Herbert Fuchs erinnerte an die Energiewende, die ein Weg weg von der Atomkraft und hin zu erneuerbaren Eergien wie Wind, Wasser, Sonne und Biomasse führen soll.

Zum Plan des Regionalverbands Neckar-Alb, im „Drei­ländereck“ (Hohwacht) zwischen Haigerloch, Rangendingen und Grosselfingen erklärte der Nabu-­Vorsitzende: „Ein solches Vorranggebiet stellt fest, dass dort nichts anderes gebaut werden darf als Windräder.“ Aber es sei damit nicht gesagt, so Fuchs weiter, dass im Gewann Hohwacht überhaupt Windkraftanlagen gebaut würden. Es dürfe nur dort gebaut werden, wo dies der Arten- und Naturschutz zulasse. Dies werde von 40 verschiedenen Gutachten geprüft. Im Vorranggebiet Hohwacht lasse sich beispielsweise der schützenswerte Rotmilan nachweisen.

Die Mitgliederversammlung kam zu dem Schluss, dass sich die Nabu-Gruppe „ohne Hysterie“ für eine „naturverträgliche Energiewende“ einsetzen werde. In der Frage, ob Windkraftanlagen im Dreiländereck ökologisch wertvolle Flächen betreffen, wolle man sich nicht vorschnell festlegen und sich auch keiner Bürger­initiative anschließen. Die Stellungnahme zum Vorranggebiet Hohwacht werde vom Naturschutzbüro verfasst. Der Nabu will abwarten, bis „ein Antrag mit allen Unterlagen auf dem Tisch liegt“.

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