Wieder mehr Leben im Ortskern

Wieder mehr Leben in den Ortskern wünscht sich der Ortschaftsrat Trillfingen für die kommenden Jahre. Beim Ortsrundgang zum Jahresausklang nahmen die Räte sechs leer stehende Häuser ins Visier.

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Der Ortschaftsrat Trillfingen mit Ortsvorsteher Hermann Heim (2. v. l.) machte sich ein Bild über die in 2015 anstehenden Projekte im Ort.  Foto: 

In Trillfingen stehen 2015 einige Projekte an, die der Ortschaftsrat bei seinem Rundgang besichtigte. So muss der durch Rohrbrüche stark beschädigte Kapellenweg saniert werden, was sich auch positiv auf den Wasserdruck in der Oster- und Seehofstraße auswirken könnte. Saniert werden sollte auch die Wendelinuskapelle, die einzige Kirche in städtischem Besitz. Feuchtigkeit und Setzungen machen dem Kirchlein zu schaffen. Auch der unter Denkmalschutz stehende Baum vor der Kirche benötigt Pflege. Um einen barrierefreien Zugang ins Wendelinusheim für die Rollstuhlfahrer der Amsel-Kontaktgruppe zu schaffen, muss ein Gehwegstreifen angelegt werden. Auf dem Dorfplatz müssen die Pflasterfugen saniert werden.

Sechs leer stehende Häuser in der Obertor- und der Oberdorfstraße nahm der Ortschaftsrat ins Visier. Sie sollten erworben oder veräußert und saniert werden, damit wieder mehr Leben in den Ortskern kommt. Ein weiteres Anliegen ist dem Ortschaftsrat das Baugebiet "Bergen III" zu vollenden, da in Trillfingen nur noch ein Bauplatz zur Verfügung steht. 2015 sollten zumindest die Grundstücksverhandlungen zum Abschluss kommen.

Im Jugendhaus Tresor 99 erläuterte Sebastian Wegenast den Ortschaftsräten die vorgenommene Innensanierung, die im nächsten Jahr an der Außenfassade fortgeführt werden soll.

Im Feuerwehrhaus wurde die Sitzung mit dem Rückblick des Ortsvorstehers Hermann Heim fortgesetzt. Die Anwesenden, darunter auch Bürgermeister Heinrich Götz, gedachten zunächst der acht Verstorbenen im Ort, insbesondere Gemeindebäcker Martin Klemm, der seine Aufgaben 13 Jahre stets pflichtbewusst, korrekt und zuverlässig wahrgenommen habe, so Heim.

Die Jahresbilanz des Ortsvorstehers fiel recht positiv aus. Markant war die Übergabe des Generationenplatzes, zu dem der Ortschaftsrat 355 Arbeitsstunden leistete, was die Herstellungskosten (34 410 Euro) erheblich reduzierte. Am Sitz der Weisheit wurde eine Albliege aufgestellt und am Obelisken an der Kirche wurden die Namen der Gefallenen und Vermissten von Maler Anton Haug coloriert und damit wieder lesbar gemacht. Ein Großprojekt, das im November begann, sind die Archivierungsarbieten im Rathaus durch das Landratsamt. Die Sitzungen des Ortschaftsrats finden deshalb vorübergehend im Feuerwehrhaus statt. Ebenfalls im November war die Abschlussveranstaltung und Übergabe der Unterlagen zum Projekt "Kleindenkmale", für das in Trillfingen Heinz Gaus verantwortlich zeichnet. Das Rottenburger Feldkreuz wurde dank zahlreicher Spender mit Kosten von 6622 Euro renoviert. Eine kirchliche Segnung wird noch folgen. Im ablaufenden Jahr gab es auch wieder zahlreiche Veranstaltungen und Feste der Vereine im Ort. Besonders hob der Ortsvorsteher das 15-jährige Jubiläum des Jugendhauses, die Fasnet und das 165-jährige Bestehen des Männergesangvereins hervor.

Mit vielseitigem Dank von Ortsvorsteher Heim, Ortsvorsteher-Stellvertreter Karl-Anton Lang und Bürgermeister Götz endete die Jahresschlusssitzung.

Trillfingens Einwohnerzahl ist stabil geblieben

Einwohnerzahl Trillfingen kann für 2014 eine mit 1 378 Personen (zwei weniger als 2014) fast stabile Einwohnerzahl aufweisen. Geburten gab es fünf (Vorjahr zehn), Sterbefälle acht (Vorjahr elf). Zuzüge gab es 57 (Vorjahr 106) und Wegzüge 56 (Vorjahr 118). Die Einwohnerzahl hat sich damit um zwei Personen auf 1 378 Einwohner verringert. Im Rathaus Trillfingen fand eine Trauung statt.

Ortschaftsrat Das Gremium kam zu zwölf Sitzungen zusammen, behandelte 77 Tagesordnungspunkte behandelt. 15 Bauanträgen wurde zugestimmt (zwei Neubauten, 13 Altbausanierungen und Anbauten). Es wurde ein Bauplatz verkauft.

Halle und Backküche 1424 Brote (Vorjahr 1527) wurden in der Backküche gebacken. Die Mehrzweckhalle wurde an 23 Wochenenden von örtlichen Vereinen oder Organisationen für Veranstaltungen belegt. Unter der Woche finden an sechs Tagen in der Halle in 22 Übungseinheiten Sportunterricht und Training durch die Grundschule, den Turn- und Sportverein, Narrenverein, Radfahrverein, VdK und die Kindersportschule Eyach statt.

SE

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