Chorkonzert und Festgottesdienst in St.-Valentinkirche

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  • Den neuen Kirchenführer präsentierten zum Jubiläumsfest am Sonntag (v. l.) Pfarrer Dieter Mayer, Pfarrgemeinderätin Irmgard Bodenmüller, Ortsvorsteher Hermann Heim, Bürgermeister Heinrich Götz und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Beuter. 1/2
    Den neuen Kirchenführer präsentierten zum Jubiläumsfest am Sonntag (v. l.) Pfarrer Dieter Mayer, Pfarrgemeinderätin Irmgard Bodenmüller, Ortsvorsteher Hermann Heim, Bürgermeister Heinrich Götz und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Beuter. Foto: 
  • Pfarrer Michael Broch, Hörfunkpfarrer und einer der Sprecher bei der Fernsehsendung „Das Wort zum Sonntag“, wohnt jetzt in Bad Imnau. 2/2
    Pfarrer Michael Broch, Hörfunkpfarrer und einer der Sprecher bei der Fernsehsendung „Das Wort zum Sonntag“, wohnt jetzt in Bad Imnau. Foto: 
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Zur Feier der zwei Jubiläen in Trillfingen, 175 Jahre Kirche St. Valentin und 250 Jahre Kapelle St. Wendelin, durften die Besucher des von Pfarrer Dieter Mayer festlich zelebrierten Gottesdienstes auch ein wunderbares Konzert erleben. Weiteren Glanz erhielt der Festgottesdienst durch Hörfunkpfarrer Michael Broch.

Pfarrer Mayer brachte zum Ausdruck, dass es drei markante Punkte über den Dächern von Trillfingen gebe: die Wendelinskapelle, den Wasserturm und die Kirche St. Valentin. So habe er es bei seinem ersten Besuch in Trillfingen wahrgenommen. Der Ortspfarrer gab die Geschichte von Kirche und Kapelle wieder. Für beide hätten sich viele Generationen eingesetzt, gespendet, darin ihre Not vor Gott getragen und an diesen Orten heilende Erfahrungen erlangt. „Könnten Steine sprechen, was würden sie uns nicht alles erzählen“, merkte Pfarrer Mayer an.

Das Thema „Liebe“, auch zu Gott, trug der Geistliche und Publizist Michael Broch in die Herzen der Festgottesdienstbesucher. Eine Kirche stelle weit mehr dar als einfach ein Haus. Sie sei kein Museum, sondern lebendiges Zeugnis der Liebe, mobilisiere Kräfte und biete heilsame Wirkung durch Begegnungen zwischen Mensch und Gott. Er erinnerte an die Heiligen St. Wendelin und St. Valentin.

Wendelin ist Schutzpatron der Tiere und Valentin Patron der Liebenden. Auf ihn geht das Brauchtum des Valentinstages am 14. Februar zurück. Das allergrößte Geschenk auf Erden, sei tiefgründige Liebe, betonte Broch. Den Gottesdienstbesuchern wünschte er, diese Erfahrung zu machen, zu spüren, dass Gott sie liebe. Jedes Zeichen der Liebe bedeute, Anteil zu haben an Gott.

Die Herzen höher schlagen ließ auch der Kirchenchor St. Valentin unter Chorleiter Karl Müller. Sängerinnen, Sänger und Orchester setzten Stücke wie die Pastoralmesse in F von Christopher Tambling, „Jesus bleibet meine Freude“ von J. S. Bach und „Er ist mein Hirt“ von Josef Haydn einfühlsam, meditativ und tiefgreifend um. Besonders und musikalisch gewaltig bestach die Interpretation „Cantate Dominum“ von Jim Leininger. Das ganze Konzert ging unter die Haut. Intensive Ovationen waren Dank des vielköpfig in der Kirche erschienenen Publikums.

Ein ganzes Jahr lang hatten Dirigent, Chor  und Musiker für den besonderen Festgottesdienst geprobt, parallel zu den gewohnten Aufgaben. Bis auf „Jesus bleibet meine Freude“ von Bach, wurden alle Lieder erstmals vom Kirchenchor aufgeführt. An der Orgel spielte Wilhelm Holocher aus Thanheim.

Ebenfalls auf die Historie beider Gotteshäuser ging Ortsvorsteher Hermann Heim ein. Die Unterstützung zuständiger Behörden, der Gemeinde und Bevölkerung hätten Bau und Erhaltung beider ermöglicht. Noch heute pilgerten Bürger aus Felldorf an die Wallfahrtsstätte St. Wendelin, um ein Versprechen das sie vor langer Zeit anlässlich einer Viehseuche gegeben hatten, einzulösen.

Pfarrgemeinderat Martin Beuter gab bekannt, dass die Stiftungsratssitzung im Frühjahr 2017 die Realisierung eines Kirchenführers beschlossen haben. Der neue Kirchenführer kam am vergangenen Mittwoch frisch aus der Druckerpresse. Das erste Exemplar erhielt Pfarrer Michael Broch. Weitere Exemplare wurden im Anschluss an den Gottesdienst ausgegeben. Beuters Dank galt, wie auch der von Pfarrer Mayer und Ortsvorsteher Heim, allen am Festgottesdienst Beteiligten.

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