Stromausfall und musikalische Gaudi

Mit etwas Verspätung wurde am Freitagabend das Oktoberfest des Fördervereins des TSV Trillfingen mit dem traditionellen Fassanstich eröffnet. Einer der Gründe für die Verspätung war ein Stromausfall.

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Von dem Stromausfall auf der Bühne der "Mühle-Express" betroffen, der rund um den Fassanstich bis tief in die Nacht hinein für die musikalische Unterhaltung im gut gefüllten Festzelt bei der Mehrzweckhalle sorgte.

Mitten in einem der Lieder wurden die Musiker von dem zunächst nur Teile des Zeltes betreffenden Ausfall überrascht, ein Weiterspielen war nicht möglich. Wenigstens das Licht - auch auf der Bühne - blieb aber an.

Professionell wie sie sind, verließen dann ein Gitarrist und der Ziehharmonikaspieler des Quintetts die Bühne, um direkt im Publikum "unplugged" weiterzuspielen.

Dann gingen auch noch die Beleuchtung im Zelt und das Licht auf der Bühne aus, und das Publikum saß zwei Mal für einige Zeit im Dunkeln. Wenigstens funktionierte die bunte Beleuchtung im Barbereich noch, sie hatte man nach wenigen Minuten wieder einschalten können. Von den teils in bayerischer Tracht erschienenen Gästen ließ sich aber niemand den Spaß verderben, viele betrachteten den Stromausfall vermutlich als einen abwechslungsreichen Programmpunkt.

Als dann alle Probleme beseitigt waren, ging die Gaudi mit dem "Mühle-Express" so richtig weiter. Die Musiker bedauerten "Es gibt kein Bier auf Hawaii". Wie gut, dass wenigstens im Festzelt für ausreichend Gerstensaft gesorgt war. So ließen sich die Gäste unter anderem die eine oder andere traditionelle Maß Bier oder die etwas ungewöhnlichere Weizenmaß schmecken. Auch Hähnchen durften auf der Speisekarte nicht fehlen, und wenn die Besucher nicht gerade mit essen oder trinken beschäftigt waren, sangen oder klatschten sie mit, und einige ließen sich auch zu der einen oder anderen lustigen Choreographie hinreißen.

Obwohl zunächst vor allem die Freunde der älteren deutschsprachigen Gassenhauer und des volkstümlichen Liedguts auf ihre Kosten kamen, waren auch viele jüngere Besucher im Zelt zu sehen. Gegen 22 Uhr war es dann soweit, Ortsvorsteher Hermann Heim wurde zum Fassanstich auf die Bühne gebeten. Er stellte sich sehr geschickt an, denn mit nur wenigen Schlägen und ohne das Bier zu verspritzen oder Schäden am Fass zu verursachen, hatte er selbiges angezapft. Anschließend wurde dann vor der Bühne - nach wie vor zur Stimmungsmusik des "Mühle-Express" - das Tanzbein geschwungen.

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